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Die 12 (Psukim) Verse

Die 12 (Psukim) Verse

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1) Die Tora gehört dem jüdischen Volk

Moses hat uns ein Gesetz gegeben, - ein Erbe der Gemeinde Jakobs.

Der Schöpfer gab uns auch die Anleitung, diese übernatürliche Zusammensetzung des Menschen, bestehend aus einer geistigen Seele und einen physischen Körper, optimal zu entfalten.

2) Wir alle glauben an Haschem

Höre Israel, Haschem ist unser G-tt, Haschem ist eins.

Bei der Betrachtung der Natur sehen wir, dass jedes lebende Wesen die für ihn benötigte Nahrung erhält. So können wir zweifelsfrei schlussfolgern, dass es schwer ist, an einen „Zufall“ bei der Entstehung des Universums zu glauben, wie es die Anhänger der „Evolutions-Theorie“ behaupten. Viel logischer erscheint es, dass diese Welt durch Jemanden erschaffen wurde, der jenseits jeglicher Vorstellung steht. Es gibt einen einzigen G-tt und Er hat alles erschaffen, auch das, was uns nicht gefällt. Unser Ziel kann es deshalb nicht sein, die Umgebung unseren Wünschen anzupassen, sondern wir sollen Sein Ziel zu unserem Wunsch machen, indem wir die absolute Vollkommenheit anstreben und überall das Gute offenbaren.

3) Gedenken des Auszuges aus Ägypten

In jeder Generation haben alle Menschen die Pflicht, sich als einer, der aus Ägypten auszog, zu betrachten.

Haschem hat das jüdische Volk aus Ägypten hinausgeführt, damit es Ihm gehöre. Er hat uns eine göttliche Seele als wirklichen Teil von Ihm gegeben. Daher beruht unser ganzes Dasein auf dieser gegenseitigen Verpflichtung: G-tt gab uns eine besondere Seele, die wir entsprechend behandeln müssen, damit sie ihre besondere Mission durch Befolgen seiner Anweisungen erfüllen kann.

4) Wir alle haben einen Anteil am künftigen Leben

Alle Israeliten haben einen Anteil am künftigen Leben, denn es heißt: Und dein Volk, sie alle sind Gerechte, für immer werden sie das Land besitzen; der Sprössling Meiner Pflanzungen, das Werk Meiner Hände, Mich zu verherrlichen.

Gerade weil die jüdische Seele ein Teil von Haschem ist, kann sie sich nicht von Ihm trennen und wird ewig bestehen. Die schlechte Neigung, die uns ständig davon abzubringen versucht und möchte, dass wir uns von Ihm abwenden, kann uns nur oberflächlich beeinflussen. Im Grunde genommen würde jeder Jude eher sein Leben geben, als sich von Haschem zu trennen.

5) Wie einfach ist es, Jude zu sein

Doch das Wort ist sehr nahe an dir, in deinem Mund und in deinem Herzen, es auszuführen.

Mit dem Ausführen eines Seiner Gebote kann sich ein Mensch sehr nahe an Haschem fühlen und es als Gelegenheit empfinden, jemandem - dem er alles verdankt - einen Gefallen zu tun. Denn es ist unerträglich für die g-ttliche Seele, etwas unverdientermaßen zu erhalten.

6) G-tt sieht alles

Und siehe, G-tt steht über ihm, und die ganze Welt ist voll Seiner Herrlichkeit, und Er betrachtet den Menschen, und durchsucht seine Nieren und sein Herz, um zu sehen, ob er Ihn wirklich dient.

Viele gute Taten des Menschen scheinen von niemandem geschätzt zu werden. Um uns trotzdem nicht ausgenutzt zu fühlen, brauchen wir nur daran zu denken, dass Haschem all unsere Bemühungen mit großer Freude sieht. Sogar unsere positiven Gedanken betrachtet Er als große Leistung.

7) Wer hat die Welt erschaffen?

Am Anfang schuf G-tt Himmel und Erde.

Das Hauptziel der „Evolutionstheorie“ – Erfinder, also jener Wissenschaftlern, nach deren Auffassung die Welt durch „Zufall“ entstanden sein soll, war die Leugnung eines G-ttes. Um das Leben nach eignem Gutdünken gestalten und dazu „gut“ und „schlecht“ allein beurteilen zu können, ließen die Evolutionstheoretiker jeglichen Begriff religiöser Ethik verschwinden und ebneten Hitler (möge sein Name gelöscht werden) den Weg für seine spätere Judenvernichtung: Sie brachten der Welt die „Krankheit“ der Ethik, was die Welt an einer „natürlichen“ Entwicklung hindert, weil das Überlebensprinzip des Stärksten gilt.

8) Immer mit der Tora gehen

Lehre die Worte der Tora deinen Kindern, und sprich von ihnen, wenn du zu Hause sitzt, wenn du unterwegs bist, wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst.

Die Tora ist nicht nur eine Anleitung, um aus unserem Leben das Beste zu machen, sondern sie ist in sich selbst Nahrung für die Seele. Viele Menschen bezeugen, dass sie vor Beginn ihres Torastudiums nicht wirklich lebten. Wir sind nicht wie alle anderen Völker: Die uns vom Ewigen gegebene g-ttliche Seele, benötigt nicht nur das Beachten der Gebote der Tora und spezielles koscheres Essen, um den Körper zu ernähren, sondern auch eine spezielle Nahrung für die Seele, nämlich das Studieren der Tora. Das erfordert Zeit und Mühe! Doch wenn wir ins Meer der Tora eintauchen, werden wir dort schlussendlich Leben finden.

9) Wer sich bemüht, wird Erfolg haben

Ich habe mich bemüht und habe nicht gefunden – glaube nicht. Ich habe mich nicht bemüht und habe gefunden – glaube nicht. Ich habe mich bemüht und habe gefunden – glaube.

Sorgen Sie sich nicht, wenn nichts auf die Schnelle geht. Es ist eher das Gegenteil der Fall, denn wenn etwas zu leicht geht, könnten die Kräfte des Bösen an dem, was wir gerade tun, Gefallen gefunden haben. Normalerweise stellen sie sich uns ja entgegen! Wer sich dem absolut Guten nähert, stößt auf Widerstand. Erinnern Sie sich immer daran, dass Sie schon für Ihre Bemühungen belohnt werden, und keine gute Tat jemals verloren geht. Der größte Wert einer guten Tat liegt in der sie inspirierenden Liebe.

10) Jüdische Nächstenliebe

Liebe jeden Mitjuden wie dich selbst - sagt Rabbi Akiwa - dies ist ein großes Grundgesetz der Tora.

Der Gelehrte Rabbi Akiwa wurde im Alter von 40 Jahren „geboren“, - durch die völlige Hingabe seiner Frau Rachel, die auf Reichtum verzichtete, damit ihr Mann die Tora studieren konnte. Die Säule der mündlichen Tora beruht auf seinen Lehren. Er sah die Zerstörung des zweiten Tempels durch grundlosen Hass und wusste genau, was ihn wieder aufbauen könnte: Grundlose Liebe. Jeder, der einem Juden als seinem Nächsten eine Liebenswürdigkeit erweist, baut am dritten Tempel.

11) Wozu sind wir erschaffen worden?

Dies ist der Zweck des Menschen und das Ziel seiner Schöpfung, sowie das Ziel der Schöpfung aller Welten - der oberen wie der unteren, damit Er eine Bleibe haben möge unter / mit uns.

Alles was G-tt erschuf, hatte einen Grund, so auch das Herunterkommen der geistigen Seele in die physische Welt: Indem wir die vergänglichen Gegenstände dieser materiellen Welt gemäß Seinen Anweisungen verwenden, werden wir Seine Partner und unsere Taten bekommen eine Bedeutung für die Ewigkeit. Die hebräische Wurzel des Wortes 'Ziwa' (Anweisungen geben) ist verwandt mit dem Wort 'Zewet' (Partner). Sowie es keinen Sinn hat, in diese Welt hinunterzukommen, um sich von ihr zu enthalten, hat es auch keinen Sinn für die g-ttliche Seele, sich den vergänglichen Vergnügen dieser Welt hinzugeben. Die Einzigartigkeit der Tora besteht darin, dass sie das einzige Buch ist, welches uns Anleitungen gibt, wie wir die physische Welt für geistige Zwecke benutzen können.

12) An die Freude

Erfreue sich Israel mit seinem Schöpfer, das heißt, dass jeder von den Nachkommen Israels sich erfreuen und glücklich sein soll mit dem Schöpfer, der glücklich und zufrieden ist, mit uns zu wohnen in den niedrigen Welten.

Wir empfinden große Freude, wenn einem uns nahe stehenden Menschen etwas Erfreuliches passiert, weil diese Person ein Teil von uns ist. Wir sind ein Teil von Haschem, und Er hat viel Freude an unserer geistig-spirituellen Entfaltung, wenn wir nach Seinem Willen leben und uns somit mit ihm verbinden.

Aber das Problem besteht im bewussten Wahrnehmen der materiellen Welt, weniger aber der geistigen Welt. Deshalb setzt G-tt uns in einen physischen Körper: Viele, die einen „klinischen Tod“ erlebten, bezeugen, dass „dort oben“, wo die Wahrheit allen klar ist, keine freie Wahl möglich ist. Damit wir die Gelegenheit haben, mit Haschem in Verbindung zu kommen durch unsere eigene, freie Wahl, müssen wir es mit der Herausforderung aufnehmen, Ihn hinter dem materiellen Vorhang dieser Welt zu entdecken.


Wenn Sie daran interessiert sind, mehr über die Tora zu erfahren, wenden Sie sich bitte an das nächste Chabad Haus oder fragen Sie Ihren Rabbiner.

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2 Kommentare
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alex hensel Warschau, Polen 2. Dezember 2012

Evolutionstheorie und der Schoepfer Ich bin der Meinung, dass die Evolutionstheorie nicht der Schoepfung widerspricht, denn so wie in der Genesis beschrieben, ist das Universum und die Welt wohl nicht in 6 Tagen geschaffen worden. Der Begriff Tag gilt in meinen Augen nicht als menschlicher Zeitbegriff, sondern als ein Begriff, um den damaligem Volk die Schoepfung bildlich und somit menschlich verstaendlicher zu veranschaulichen. Warum widerspricht nicht die Evolutionstheorie dem Schoepfergedanken? Die Antwort ist ganz einfach: woher kommt die Materie? Sie ist und kann nur von einem erschaffen worden - von G'tt! Und danach ist alles, also auch die Evolution nach G'ttes Willen abgelaufen....
Ich waere dankbar, wenn mir jemand dazu schreiben wuerde.... Reply

lore lindinger gr.russbach, austria 28. November 2012

12 verse wunderschoener text und er hat mein herz beruehrt. shalom, lore lindinger Reply