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Tage

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„Und es war Abend und es war Morgen, ein Tag“ (Genesis 1:5).

Das Jüdische Datum

Als G-tt die Zeit erschuf, erschuf Er zuerst die Nacht und dann den Tag. Daher beginnt ein jüdisches Datum in der Nacht. Während ein Tag im nicht-jüdischen Kalender um Mitternacht anfängt und aufhört, dauert ein jüdischer Tag von Nachtbeginn bis Nachtbeginn. Schabbat beginnt am Freitagabend und eine Jahrzeitkerze wird an jedem Abend vor der Jahrzeit (dem Todestag eines Menschen) vor Nachtbeginn angezündet. Wenn z.B. der 10. Ijar auf einen Mittwoch fällt und ein Kind Mittwochnacht nach Einbruch der Dunkelheit geboren wird, dann ist der Geburtstag des Kindes der 11. Ijar. Das wäre dann ein Donnerstag, obgleich es mittwochs geboren wurde.

An Tagen mit bestimmten Aktivitätseinschränkungen – wie z. B. am Schabbat oder an Hauptfeiertagen, – beginnen die Einschränkungen in der Nacht davor.

[Die meisten Fastentage beginnen mit der Morgendämmerung („Alot Haschachar“) und stellen somit eine Ausnahme von dieser Regel dar. Jom Kippur und Tischa beAw fangen jedoch am vorhergehenden Abend an.]

Obwohl der Tag und seine Einschränkungen am Abend davor beginnen, gibt es viele Pflichten an diesen besonderen Tagen, wie z. B. das Hören des Schofars am Rosch Haschana, das Feststrauß-Schwingen am Sukkot und das Hören der Tageslesung der Megilla an Purim, - die nur zur hellen Tageszeit ausgeübt werden dürfen.1

Definition des Nachtbeginns

Während der Tag mit dem Nachtanfang beginnt und endet, ist der genaue Moment, wenn die Nacht - und damit das neue Kalenderdatum - beginnt, nicht klar.

Die Zeitspanne des Zwielichtes (Dämmerung), d.h. vom Sonnenuntergang („Schkia“) bis drei Sterne am Himmel sichtbar sind („Set Hakochawim“) ist eine „ungewisse“ Zeitspanne, die „Bejn Haschmaschot“ genannt wird. Schabbat und alle Feiertage beginnen mit dem Sonnenuntergang, der frühest-möglichen Definition des Nachtbeginns, und enden, wenn drei Sterne am Himmel erscheinen, was die späteste Definition des Nachtbeginns darstellt.

Ein Rabbiner sollte konsultiert werden, wenn ein Junge während Bejn Haschmaschot geboren wird, - um den Termin der Beschneidung herauszufinden; ebenso, wenn ein Mensch während dieser Zeit ablebt, um zu bestimmen, wann später die Jahrzeit eingehalten werden soll.

Fußnoten
1.
Der Halacha gemäß beginnt der Tag mit der Dämmerung. Alle Mizwot, die mit Tagesstunden verbunden sind, können dann ausgeführt werden. Aus verschiedenen Gründen führten es aber die Weisen ein, dass die Ausführung vieler Mizwot bis zum Sonnenaufgang („Nez Hachama“) oder dem Moment, wenn „wir einen Bekannten im Morgengrauen erkennen können“, aufgeschoben werden sollten.
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