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Stunden

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Die Stunde hat eine besondere Bedeutung im jüdischen Gesetz. „Die dritte Stunde des Tages“ ist nicht 3 Uhr oder drei 60-minütige Stunden nach dem Sonnenaufgang. Eine halachische Stunde wird berechnet, indem wir die gesamte Tageslichtzeit eines bestimmten Tages von Sonnenauf- bis –untergang1 erechnen und diese Zeit in zwölf gleiche Teile teilen. Eine halachische Stunde wird daher als „Scha'a Smanit“ (proportionale Stunde) bezeichnet. Sie verändert sich je nach Jahreszeit und sogar tagtäglich.

Zum Beispiel ist eine „Scha’a Smanit“ (proportionale Stunde) an einem Tag, an dem die Sonne um 5 Uhr aufgeht und um 19.30 Uhr untergeht, 72,5 Minuten lang. Die dritte Tagesstunde endet daher um 8.37 Uhr und 30 Sekunden.

Diese Information ist wichtig, da viele Gebote im Jüdischen Gesetz zu bestimmten Tageszeiten ausgeübt werden. Die Berechnung dieser halachischen Zeiten, die Smanim („Zeiten“) genannt werden, hängt von der Länge der Tageslichtstunden in dieser Gegend ab.

Um die halachischen Zeiten einer bestimmten Gegend zu erkunden, gehen Sie bitte zu Smanim-Halachische Zeiten.

Fußnoten
1.
Anderen Auffassungen gemäß wird die Zeitspanne von der Morgendämmerung („Alot Haschachar“) bis zum Erscheinen der drei Sterne am Himmel („Set Hakochawim“) berechnet.
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