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Schatnes-Freie Kleidung

Schatnes-Freie Kleidung

Koschere Kleidung!

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Von koscherem Essen haben wir schon gehört, was ist mit koscherer Kleidung? So wie es verboten ist, Milch und Fleisch zu mixen, so verbietet uns die Tora ebenfalls das Tragen von Kleidung, welches aus Schurwolle und Leinen besteht. Wir nennen diese verbotene Mischung Schatnes.

Warum uns die Tora (Lev. 19:19 und Deut. 22:11) diese Mischung verboten hat, bleibt ein Mysterium. Einige behaupten, dass die Kombination dieser beiden Materialien die vitalen Energien durcheinander bringen. Ungeachtet dessen bleibt diese Angelegenheit außerhalb unseres Verstandes.

Verdächtige Materialien

Die Normen für fabrikhergestellter Kleidung sind meist Schatnes freiJeder Stoff der einen Menschen bedeckt – inklusive Decken – müssen Schatnes frei sein. Das Problem daran ist, dass Kleidungsstücke, die mit „100 % Wolle“ etikettiert sind, manchmal bis zu 5 % anderer Materialien enthalten können. Auch geben die Etiketten meist nur den Hauptstoffanteil an und ignorieren Polsterungen und dekorative Stickereien.

Trotzdem sind die Normen für fabrikhergestellter Kleidung meist Schatnes frei. Prinzipiell sollten Anzüge, Röcke, Wollmäntel und importierte Hosen auf Schatnes kontrolliert werden. Bei Unklarheiten zum Thema Schatnes ist ein Rabbiner zu konsultieren.

Verdächtige Materialien Schatnes frei machen

In einem Schatnes Labor nehmen geschulte Mitarbeiter kleine Stoffproben vom Kleidungsstück, ohne dieses zu zerstören. Sie untersuchen die Fäden der Probe unter dem Mikroskop nach verdächtigem Material. In größeren jüdischen Gemeinden befinden sich solche Labore. Die Kleidung kann auch per Post zur Untersuchung hingeschickt werden. Fragen Sie den Rabbiner für weitere Details.

In den meisten Fällen kann ein Schatnes Kleidungsstück repariert werden. Die Kosten dafür sind minimal. Jeder Schneider kann diese Arbeit erledigen. Leider können in manchen Fällen die Schatnes Kleidungsstücke nicht repariert werden, weshalb der Kassenzettel stets aufgehoben werden sollte.

Weitere Details:

  • Die Schatnes-Regeln gelten auch für geborgte oder gemietete Kleidung, wie z.B. einen Smoking.
  • Das gleichzeitige Tragen von zwei Kleidungsstücken, eines aus Schafwolle und eines aus Leinen, sind erlaubt.
  • Der Besitz von Schatnes Kleidung ist erlaubt.
  • Keine Sorge wegen der Wolle von Kamelen, Angora und Alpaka, sowie von Mohair, Kaschmir oder Vikunja. Der Begriff Schatnes und deren Verbot bezieht sich ausschließlich auf Schaf- und Lammwolle in Verbindung mit Leinen.
Illustration von Yehuda Lang. Möchten Sie noch weitere Werke des Künstlers sehen, klicken Sie hier.
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1 Kommentar
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Lea San Felipe 15. August 2015

Gott hasst Vermischung Die Erklaerung fuer dieses Gebot ist doch ganz einfach: Gott hasst Vermischung. Er will sogar, dass unsere Kleidung nicht vermischt ist. So geht dieses Gebot nur in die Tiefe, dass wir ein absolut reines und heiliges Volk sein sollen, das sich mit nichts anderem mischt und das sollen wir auch an unserer Kleidung zum Ausdruck bingen Reply

Wie mache diese oder jene Mizwa? Diese Abteilung gibt Ihnen ein Basiswissen über jüdische Bräuche, kurz und auf den Punkt gebracht. Pro Mizwa nicht mehr als eine Minute zum Lesen.
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