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Mode Ani

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Danken wir G-tt für unser Leben!

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Ein neuer Tag, ein neuer Kampf. Eigentlich ein Kampf der besonderen Art. „Ich will“ gegen „Ich sollte“. Der erste Kampf des Tages ist unser Bett und der erste Schuss im Gefecht kommt aus der Richtung des Weckers. Unser „Ich will“ reicht hinüber zum Wecker und schaltet ihn stumm; aber unser „Ich sollte“ will schon aus dem Bett springen und einen neuen Tag beginnen.

Darum besagt das jüdische Gesetz (Halacha) gleich am Anfang: „Sei stark wie ein Löwe, wenn du am Morgen aufwachst, um deinen Schöpfer zu dienen.“ Denn wenn Sie diesen ersten Kampf gewinnen ist der Rest des Tages ein Kinderspiel.

G-tt entschied sich unsere Seele zurück in unseren Körper und wieder die Möglichkeit zum Leben zu gebenHier ist ein bisschen Nahrung für den morgendlichen Überfall: Denken wir daran, dass jede Nacht unser Seele hinauf in den Himmel fährt, um wieder aufzuladen. Jetzt am Morgen entschied G-tt, unsere Seele zurück in den Körper und wieder die Möglichkeit zum Leben zu geben. Daraus können wir schließen, dass es in unserer Welt noch immer dunkle Ecken gibt, die darauf warten, von uns erleuchtet zu werden. G-tt vertraut uns, dass wir das schaffen können.

Aus diesem Grund sagen wir:

Mode ani lefanecha, Melech chai wekajam, sche-he-chesarta bi, nischmati, b'chemla, raba emunatecha.

Ich danke Dir, König, Lebender und immer Bestehender, dass Du mir in Barmherzigkeit meine Seele wiedergegeben hast, groß ist Deine Treue.

Das sind die ersten Worte, die wir jeden Morgen noch im Bett liegend, sagen sollten. Wir sollten unseren ersten bewussten Moment am Morgen G-tt schenken und danken, dass er uns am Leben hält. Es spielt keine Rolle, was wir gestern oder letzte Nacht getan haben, nichts kann diese ersten unschuldigen Worte, die noch unser unbeflecktes Bewusstsein besitzen, beschmutzen.

Wenn wir jetzt immer noch ein Problem mit dem Aufstehen haben, sollten wir uns vorstellen, wir würden im Bett liegen und vor uns stünde ein König oder Staatspräsident und wartet, dass wir gemeinsam einige wichtige Kampfentscheidungen treffen.

Aber es ist weder ein König noch ein Präsident: Es ist der Schöpfer, der auch diesen König, Präsidenten und die gesamte Welt jeden Moment neu erschafft – und auch uns. Immer wieder, auch heute.

Illustration von Yehuda Lang. Möchten Sie noch weitere Werke des Künstlers sehen, klicken Sie hier.
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7 Kommentare
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Michael Makohm Dörpen 9. April 2017

Von ganzem Herzen! Antwort auf Anonym: es steht nirgendwo geschrieben. Es ist eine rabbinische Überlieferung. Somit steht für mich an erster Stelle meine Herzenseinstellung, die ich dazu habe. Ich glaube, wenn ich rabbinische Gesetze, die mündliche Tora nur erfülle, um dadurch gerechtfertigt zu werden, dass ich dann das Ziel verfehlt habe. Lebe ich diese aber, weil ich G=TT liebe, dann sind sie Ausdruck meiner Liebe zu Hashem und gereichen mir zum Segen. :-) Reply

Anonym Eisenach 20. Februar 2017

Mode Ani Wo finde ich im Tenach, dass meine Seele jede Nacht in den Himmel fährt und von Hashem am Morgen in den Körper zurück geschickt wird? Wie ist es, wenn ich unruhig schlafe und immer wieder aufwache? Reply

Anonym Lahnstein 3. Januar 2015

Mode Ani Wo liegt der Unterschied zwischen Mode Ani und Elohai Neshama? Reply

elke landshut, deutschland 26. Februar 2012

Mode Ani komme gerade ebend aus JERUSALEM,
das ist auch für mich ein sooooo schöner tagesanfang.
toda
sagt elke Reply

Marco Lindner Berlin, Deutschland 13. Oktober 2011

Modi ani Was für ein schöner Tagesanfang! Toda raba Reply

Menachem Zimmerman Ettlingen, BW via chabad-baden.de 10. Dezember 2010

Einstieg Diese Modi ani ist für mich der einstieg in den Neune tag und die dankbarkeit zu ha shem das ich weiter Leben darf

Toda Raba Reply

Silvie McNorton Wien, Österreich 8. Oktober 2010

Mode Ani Yehuda Lang Welch gütiger Gedanke, dass die Seele nachts hinauf in den Himmel fährt um neu aufzuladen. Und dass uns Gtt immer wieder neuerschafft.
Jetzt jauchzt meine Seele vor Freude und Dankbarkeit.
Toda Raba Reply

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