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Barmherzigkeit & Nächstenliebe

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Gastfreundschaft & Wohltätigkeit

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Vor langer Zeit lebten in Babylon zwei weise Männer: Schmuel, ein berühmter jüdischer Gelehrter, der die ganze Tora kannte, und Awlet, ein weiser Heide, der anhand der Sterne die Zukunft sah.
In der Stadt, in der Rabbi Bunim lebte, gab es eine Kasse zur Unterstützung der Armen. Jede Bitte um Hilfe wurde geprüft und ein angemessener Betrag ausgezahlt.
Einst besuchte ein großer Zadik, der nicht erkannt werden wollte, in einfacher Kleidung eine Stadt. Als er darum bat, im Haus des Bürgermeisters übernachten zu dürfen, lehnte dieser ab, weil er nur prominente Gäste bewirten wollte.
Zur Zeit von König Salomon lebte in Israel eine arme Witwe mit ihren Kindern. Sie hausten in einer armseligen Hütte und fristeten ein kärgliches Dasein.
Rabbi Jisrael Salanter rastete einst auf einer Reise in einer Herberge. Der jüdische Besitzer war von dem würdevollen Mann mit dem langen Bart und den vornehmen Manieren sehr beeindruckt.
Ein Chassid steckte immer dann, wenn man ihn um eine milde Gabe bat, die Hand in die Tasche, holte einige Münzen heraus und murmelte dann hastig: „Warte einen Moment“.
Ein verehrter Rabbi reiste einmal zu einem jüngeren Rabbi, der für seine Frömmigkeit bekannt war. Der ältere Rabbi war sehr beeindruckt davon ...
In der antiken Stadt Aleppo in Syrien lebte ein Jude namens Simson. Er war als Rüpel bekannt und meist halb betrunken. Auf dem Markt ging er von Stand zu Stand, legte Waren in seinen Korb und ging ohne zu zahlen.
Einmal lebte ein reicher Jude am Rande einer Stadt. Er hatte dort gebaut, damit ärmere Leute ihn nicht störten. Seine ganze Familie teilte diese Einstellung.
Rabbi Schmuel von Brysow war einer der von seiner chassidischen Richtung am höchsten geachteten Männer. Und er war reich. Eines Tages kam eine grosse Gruppe von Kaufleuten nach Brysow, und zwar kurz vor Schabbatanbruch, so dass sie sich entschlossen, den Festtag über in der Stadt zu bleiben.
Mosche Schlomo war ratlos. Er hatte den Baal Schem Tow um einen Segen gebeten, weil er sich Kinder wünschte; doch der Rebbe hatte die Bitte ignoriert und ihm stattdessen einen Segen für gute Geschäfte und Wohlstand erteilt.
Der fromme Rabbi Jisrael Baal Schem Tow, der Gründer des Chassidismus, den man auch Bescht nennt, saß in seinem Zimmer. Ein leises Klopfen an der Tür unterbrach seine Gedanken, und sein Sekretär meldete einen Besucher.
Es war ein ganz normaler Schabbat beim Baal Schem Tow. Gleich nach den Abendgebeten, noch vor der Hawdala, eilte eine Frau in den Raum, in dem der Baal Schem Tow und seine Chassidim beteten.
Einmal lebte ein reicher Chassid, der für seine Frömmigkeit und Gelehrsamkeit bekannt war. Nennen wir ihn Reb Jaakow. Eines Tages stand der völlig verstörte Reb Jaakow vor dem großen chassidischen Meister Rabbi Israel Baal Schem Tow und wäre fast in Tränen ausgebrochen.
Es war ein kühler, windiger Tag, als der Baal Schem Tow in seine Kutsche stieg. Wie üblich ließ er die Pferde laufen, wohin sie wollten. Sie sollten ihren Herrn in ein kleines Dorf bringen, wo der Zadik seine Mitjuden mit seiner Begeisterung für G-tt anstecken wollte.
Der Sohn eines Chassiden besuchte Reb Jehuda Arje Leib von Gur, den Autor von Sfat Emet, und klagte, sein Vater gebe ihm keinerlei finanzielle Unterstützung.
Reb Alexander Sender war ein Chassid des Alter Rebbe (Rabbi Schneur Salman, Gründer der Chabad-Chassidim). Aus beruflichen Gründen musste er gelegentlich ins Ausland reisen.
Reb Menachem Mendel von Kosow reiste nach Skole, um seinen Rebbe, Reb Feiwisch von Sabriza, zu treffen. Er ging zu Fuß, weil er kein Geld für eine Kutsche hatte.
Ein junges Mädchen ging zum Rabbiner ihres Dorfes und schilderte ihm mit Tränen in den Augen ihre Lage. Sie war verlobt, aber ihre Freude auf die Hochzeit wurde von der Tatsache getrübt, dass sie und ihr Bräutigam arme Waisen waren.
Die große Jeschiwa von Woloschin lebte wie alle jüdischen Einrichtungen von großen und kleinen Spenden gutherziger Juden. Der Spendensammler war ein armer Mann, der durch die Dörfer ging. So verdiente er Geld für sich und die Jeschiwa.
Ein edler Jude namens Abba Judin lebte in Antiochia. Er spendete großzügig für jeden wohltätigen Zweck und unterstützte vor allem die Toragelehrten. Und wenn er spendete, tat er es aus tiefstem Herzen.
Rabbi Akiwa begann sein Torastudium spät im Leben, nachdem er Rachel geheiratet hatte. Einer seiner ersten Lehrer war der große Gelehrte Rabbi Tarfon. Jahre später, als Akiwa selbst ein berühmter Gelehrter und Lehrer war, wurde Rabbi Tarfon einer seiner Kollegen.
Er war als Geizhals von Horodna bekannt. Alle wussten, dass er nie einen Pfennig spendete und dass jeder seine Zeit vergeudete, der ihn um eine Gabe bat.
Rabbi Chaim Halberstam von Sans, der Sanser Raw, legte größten Wert auf Zedaka. Er spendete reichlich aus seinem Vermögen und warb auch bei anderen um milde Gaben.
Rabbi Baruch Mordechai von Warschau ließ jeden in sein Haus, der eintreten wollte. Die Leute kamen und gingen nach Belieben, fragten nie um Erlaubnis und hielten alles für selbstverständlich.
Bevor Rabbi Schlomo von Karlin starb, gab er bekannt, dass seine Schüler künftig bei Reb Mordechai von Nischitz studieren sollten.
Alle vertrauten Binjamin Hazaddik. Sie sahen, wie er unter allen Armen der Stadt mit beiden Händen milde Gaben verteilte.
Wenn man einem Toragelehrten ein Geschenk bringt, ist es so als ob man Bikurim ins Bet Hamikdasch (in den heiligen Tempel) gebracht hat. (Talmud)
Einmal war der Raw von Brisk, Rabbi Josef Dow Soloweitschik, auf Reisen und machte an einer jüdischen Herberge in Benowitz Halt. Da er inkognito zu reisen pflegte und wie ein einfacher Bauer gekleidet war, erhielt er keine Sonderbehandlung.
Vor vielen Jahren, als der Heilige Tempel noch stand, lebten zwei Ladenbesitzer namens Rabbi Elasar ben Zadok und Abba Schaul ben Botnit in Jerusalem. Sie waren Nachbarn und Freunde und kannten einander seit vielen Jahren.
Reb Gerschon, der viele Ländereien und Güter besaß, lebte auf einem großen Gut bei Horodna. Eines Tages beschloss er, seinen ganzen Besitz zu versichern.
Vor etwa 200 Jahren lebte ein frommer Mann namens Rabbi Naftali in Ropschitz. Er hatte alle Werke der großen Weisen früherer Generationen studiert und verstanden, auch die mystischen Lehren, und er half anderen Menschen gerne.
Ein Rabbiner sehnte sich seit Langem danach, im Heiligen Land zu leben, und jetzt war seiner Meinung nach die Zeit dafür gekommen. Er wusste nicht, wie er nach Israel übersiedeln konnte; aber G–tt würde ihm gewiss helfen.
Rabbi Schneur Zalman von Liadi sammelte Geld für jüdische Gefangene. Zuerst ging er in eine Stadt, in der ein berüchtigter Geizhals lebte, der trotz seines Reichtums nichts hergeben wollte, einerlei, wie edel der Zweck einer Sammlung sein mochte.