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Glaube & Gebet

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Vor vielen Jahren feierten in Südrussland zwei Familien fröhlich die Heirat ihrer Kinder Elieser und Debora. Der Mond beschien die Tische, auf denen viele Teller mit köstlichen Speisen standen.
Zwei Männer gehörten zu den wenigen Privilegierten, denen eine Audienz beim König gewährt wurde. Zur festgesetzten Stunde traf der Erste am Palast ein; doch kaum hatte er die Vorhalle betreten, erstarrte er vor Ehrfurcht.
In den letzten Jahren des Heiligen Tempels zu Jerusalem lebte eine Frau namens Ima Schalom, „die Weise“. Sie wurde in einer Familie von Gelehrten geboren, die von Hillel abstammte.
Es war der Tag der Jahrzeit des Rebbe für seine Mutter. Rabbi Jizchak Meir, der erste Rebbe von Ger wollte zu Hause mit einem Minjan beten.
Ein Akrobat prahlte einmal in Krasna, er könne den Fluss neben der Stadt auf einem Seil überqueren. Dafür verlangte er allerdings hundert Rubel von den Zuschauern.
Ein Mann besuchte den Rebbe und klagte über sein schweres Leben. Er hatte Probleme zu Hause und im Beruf.
Eine Frau besuchte Reb Schalom von Bels und bat ihn, für sie zu beten, damit der Himmel ihr in einer bestimmten Angelegenheit helfe. “Das Wichtigste”, sagte der Rebbe, “ist der Glaube an G-tt.”
Ein Schüler von Rabbi Israel von Ruschin wanderte einmal durch die Stadt Premischlan und beschloss, den chassidischen Meister Rabbi Meir Premischlander zu besuchen.
In der Nähe von Lubawitsch lebte ein Chassid, der seine Tochter mit einem sehr begabten Toragelehrten verheiratet hatte. Der stolze Schwiegervater versprach, für die Jungvermählten zu sorgen, damit der junge Mann sich ganz seinen Studien widmen könne.
Ein Nichtjude kam einmal zu Rabbi Akiwa und fragte: “Wer hat die Welt erschaffen?” Rabbi Akiwa antwortete: “Hakadosch Baruch Hu!”
Rabbi Hillel der Ältere stammte von König Dawid ab und war allen Juden ein Vorbild. Er war bekannt für sein Ahawat Jisrael, seine schlichte, allumfassende Liebe für jeden Juden.
Zwei Männer saßen zusammen und diskutierten über den Ruf von Rabbi Hillel. „Hillel wird nie wütend, über nichts und niemanden“, sagte der eine.
Die Gegner des Chassidismus der Stadt Sanik reisten einst durch Rusin und beschlossen, den berühmten Rabbi von Rusin, Rabbi Jisrael Friedmann, einer der grossen Meister des Chassidismus, zu besuchen und mit ihm über den Chassidismus zu diskutieren.
Als Rabbbi DovBer von Lubawitsch ein junger Mann von sechszehn Jahren war, betraute ihn sein Vater mit der Aufgabe als ein Maschpia für die jungen Männer in der Gemeinschaft zu dienen.
Der große chassidische Meister Rabbi Israel Baal Schem Tow pflegte jeden Tag viele Stunden lang zu beten. Seine Schüler, die ihre Gebete längst beendet hatten, bildeten einen Kreis um ihn.
Der Baal Schem Tow und sein Schüler Rabbi Menachem Mendel von Ber gingen eine verlassene Landstraße entlang, fern jeder Zivilisation. Alles war öde und von der heißen Sommersonne verbrannt.
In Modziboz, wo der heilige Rabbi Israel Baal Schem Tow lebte, wohnte auch ein junger Mann namens Elia Sokolover. Dieser war von den wunderbaren Lehren des großen Mannes und von der Haltung seiner frommen Anhänger stark beeindruckt.
Ein Holzhändler von der Westküste besuchte den vorigen Lubawitscher Rebbe, Rabbi Josef Jizchak Schneerson, um seinen Rat und Segen zu erhalten.
Es war eine dunkle, kalte Nacht in Russland vor etwa 150 Jahren. Der große chassidische Meister Rabbi Jehoschua Heschel von Apta saß in seinem Zimmer und las die Tora, als jemand an die Tür klopfte.
In einem kleinen polnischen Dorf lebte einmal ein bescheidener und frommer Jude namens Meir. Obwohl er alles andere als reich war, fehlte es seiner Familie nie am täglichen Brot.
Mosche träumte wieder. Er stand neben seinem Vater und seinem Bruder an der östlichen Mauer der Synagoge. Das war ein Ehrenplatz, denn Mosches Vater war der Oberrabbiner von Cordova, so wie sein Großvater und Urgroßvater.
Zwei Seelen trafen sich auf halbem Weg zwischen Himmel und Erde. Die eine stieg nach unten, um in einen Körper zu schlüpfen, die andere stieg empor, nachdem sie ein Leben lang auf dieser Welt gedient hatte.
Einmal lebte ein reicher jüdischer Fleischer in einer Stadt am Meer. In seiner Jugend war er recht arm gewesen. Aber er hatte hart gearbeitet, um reich zu werden. Leider hatte er nie Zeit gehabt, die Tora zu studieren, aber er betete gerne und sprach die Psalmen.
Reb Josef lebte in Beschenkowitsch. Er war kein gewöhnlicher Mann. Er kannte den Talmud fast auswendig und genoss bei den Gelehrten der Stadt großes Ansehen.
Als Rabbi Menachem Mendel von Lubawitsch (der Tsemach Zeddek, 1789–1866) in Petersburg war, um an der rabbinischen Versammlung des Jahres 1843 teilzunehmen, gewährte ihm der russische Kriegsminister eine Audienz.
Eines Tages bekam Rabbi DowBer („der Maggid“) von Mesritsch Besuch. Es war ein alter Freund, der vor seiner chassidischen Zeit mit ihm studiert hatte.
Einmal kam ein Chassid zu Rabbi Dow Ber, dem Maggid von Meseritsch und sagte: „Rebbe, wenn der Allm-chtige uns etwas befiehlt oder verbietet, verstehe ich es, einerlei, wie schwierig es sein mag und wie sehr mein Herz sich nach dem Verbotenen sehnt.
Ein Dorfbewohner bat Rabbi Jizchak Aisik von Schidachow um Rat. Sein Gutsherr war bereit, ihm eine Gastwirtschaft zu verpachten, die an der Straße der Viehhändler lag.
(man muss ihm dabei aber helfen)
Rabbi Naftali von Ropschitz lernte ein ganzes Jahr bei seinem Lehrer Rabbi Mordechai aus Neschchis. Nach einem Jahr sagte ihm Rabbi Mordechai, er solle nach Hause zurückkehren.
Als der berühmte Rabbi Abraham von Sochatschow noch ein kleines Kind war, wurde er einst sehr krank. Sein Vater beeilte sich und reiste nach Kotzk, um den dort ansässigen Zaddik zu bitten, für das Kind zu beten.
Reb Berel von Tschenik war Chassid bei Rabbi Mordechai von Tschernobyl. Immer wenn der Rebbe Tschenik besuchte, wohnte er bei Reb Berel. Dieser war einer der angesehensten Bürger der Stadt, und sein einfach möbliertes Haus war groß und geräumig.
Ein schweres Dekret war gegen die jüdische Bevölkerung Russlands erlassen worden. Rabbi Menachem Mendel von Lubawitsch,beschloss, Reb Schmuel, nach Petersburg auf eine Vermittlungsmission zu senden.
Vor vielen Jahren lebte ein Jude namens Mottel Goldgrebber in einem russischen Städtchen. Das war ein recht lustiger Name, denn er war wirklich ein „Gräber“, obwohl er nicht Gold ausgrub, sondern Sand und Kalk, den er an Mauerer verkaufte, die daraus Mörtel und Zement machten.
Vor vielen Jahren lebte in Litauen ein reicher Kaufmann. Er wohnte in einem schönen Haus mit Luxusmöbeln.
Im Laufe dieses langen und bitteren Exils haben Juden viel unter nichtjüdischen Monarchen gelitten, die ihre Schatzkammer mit jüdischem Geld füllen wollten.
„Wenn ein Jude betet oder eine Mizwa befolgt“, begann der Baal Schem Tow, „wird ein Engel erschaffen. Wenn die Gebete aus tiefstem Herzen kommen und die Mizwot aufrichtig befolgt werden, sind die neuen Engel vollkommen.
Im Jahr 5665 (1905) brach Krieg zwischen Russland und Japan aus, und alle russischen Männer unter 50 Jahren mussten sich mustern lassen. Viele Juden versuchten, sich der Musterung zu entziehen, denn damals konnte niemand in der antisemitischen russischen Armee dienen und gleichzeitig die Mizwot befolgen.
Rabbi Schneur Zalman von Liadi erteilte einem seiner Chassidim den Auftrag, einen großen Geldbetrag für eine wichtige Sache zu sammeln.
Reb Mosche Leib Sassower war ein großer Zadik, bekannt für die tiefe Liebe und Güte, die er seinen Mitjuden entgegenbrachte. Viele Juden kamen zu ihm und baten um seinen Rat oder seinen Segen.