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G-tt & Uns

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Reb Mendel Futerfas verbrachte 14 Jahre in harten sowjetischen Arbeitslagern. Eines Abends waren alle Mitgefangenen deprimiert. Jeder klagte über etwas anderes.
Ein Junge lief weinend zum Vater. Er hatte mit seinen Freunden Verstecken gespielt, und der Freund, der suchen sollte, hatte die anderen geärgert ...
Ein Schiffbrüchiger war allein auf einer Insel gestrandet. Nur wenige Dinge waren mit ihm an Land gespült worden: ein paar Werkzeuge und Habseligkeiten sowie ein Buch.
Ein verwirrter Mann besuchte einst einen Rabbiner. „Die Weisen raten uns, G-tt für das Gute und für das Schlechte zu loben“, sagte er.
Reb Jehuda Halevi, der große jüdische Dichter des goldenen Zeitalters in Spanien, hatte einen nichtjüdischen Nachbarn, der ebenfalls Poet war.
“Sagt mir, Rabban Gamliel”, bat einst ein Nichtjude, “wo findet man Euren G-tt?” - “Das weiß ich nicht”, antwortete Gamliel.
Zu Rabbi Menachem Mendel von Kotzk kam einst ein armer Mann, der seine Tochter verheiraten wollte, dafür aber kein Geld hatte.
Die junge Frau von Rabbi Schmuel von Lubawitsch war krank, und die Ärzte waren sich darin einig, dass es keine Hoffnung auf Genesung gab.
Drei Jahre nachdem der berühmte Zaddik, Rabbi Arje Leb von Spole, er war auch unter dem Spitznamen “Spoler Seide bekannt, in der Stadt Spole wohnte, herrschte in Russland eine schreckliche Hungersnot.
Rabbi Jehuda Hanassi war ein großes Vorbild aller Juden. Die Leute liebten diesen frommen, heiligen Mann und nannten ihm meist Rabbenu Hakadosch oder einfach Rebbe.
Ein Philosoph diskutierte mit einem angesehenen Rabbi über die Existenz G-ttes. Seiner Meinung nach gab es sowohl gute Argumente dafür als auch dagegen.
Einst offenbarte der Himmel dem Baal Schem Tow, dass ein einfacher Hirte namens Mosche dem H-rrn, gepriesen sei Er, besser diene als der Baal Schem Tow.
Bevor Rabbi Israel Baal Schem Tow mit seiner Lehre an die Öffentlichkeit ging und von Nah und Fern Schüler zu ihm strömten, war er fast immer auf Reisen.
Rabbi Israel Baal Schem Tow unterrichtete seine Schüler, als sie von einem Klopfen an den Fensterladen gestört wurden. Ein armer Bauer, der einen Wagen voller Werkzeuge zog, schaute durchs Fenster.
Der Rebbe sagte: „Höre, junger Mann. Wir können G-tt nur dort finden, wo wir ihn einlassen.“
Im Jahre 1848 verbreitete sich die Cholera in der Stadt Nodwoworno und viele Männer, Frauen und Kinder starben.
Im Jahr 1798 wurde Rabbi Schneur Salman von Liadi ins Gefängnis gesperrt. Man warf ihm vor, seine Lehre untergrabe und gefährde die Autorität des Zaren.
Als Rabbi Chaim von Sans vier Jahre alt war, konnte er alle 613 Gebote auswendig zitieren, und zwar so, wie der Rambam diese tarjag mizwot aufgeschrieben hat.
Im alten Tunesien bestimmte der Bey, der oberste Herrscher, wer sich um ein öffentliches Amt bewerben durfte. Das galt auch für alle Positionen in der jüdischen Gemeinde.
Rabbi Jecheskel Landau, der berühmte Autor der Noda B’Jehuda, war von 1754 bis 1793 Rabbiner von Prag. Einmal legte ihm eine Gruppe von Gelehrten, die sein rabbinisches Wissen prüfen wollten, einige Fragen über das Gesetz vor.
„Weißt du, woher unsere Rubel kommen? Der Zar lässt die Münzen in seinem Palast prägen.“ „Nun, warum behält er nicht einfach die Rubel, die er braucht, und wir behalten unsere?“
Rabbi Josef Ber Soloweitschik, der Rabbiner der Stadt Slutsk, begegnete einmal einem jungen Mann, der einer seiner Studenten in der Jeschiwa von Waloschyn gewesen war.