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Ist es rassistisch, einen jüdischen Ehemann zu wollen?

Ist es rassistisch, einen jüdischen Ehemann zu wollen?

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Frage?

Ich erklärte einem nichtjüdischen Arbeitskollegen, dass ich nur mit jüdischen Männern ausgehe, weil ich keinen Nichtjuden heiraten würde. Er warf mir vor, rassistisch zu sein. Ich war verdutzt und konnte nichts erwidern. Was halten Sie von diesem Vorwurf?

Antwort!

Wenn es rassistisch ist, nur mit Juden auszugehen, ist es dann sexistisch, nur mit Männern auszugehen? Ja, Sie treffen eine Auswahl, aber ist das schlimm?

Es geht Ihnen nicht darum, mit wem Sie arbeiten oder neben wem Sie im Bus sitzen. Es geht Ihnen um den Mann, den Sie heiraten wollen. Sie dürfen eine Auswahl treffen, wenn Leute sich um einen Job bewerben. Dürfen Sie das nicht, wenn Sie einen Ehepartner suchen?

wenn Sie eine jüdische Familie wollen, muss er ein Mann und ein Hebräer sein Es gibt viele wundervolle Frauen; aber sie können kein Kind für Sie zeugen. Und es gibt viele wundervolle nichtjüdische Männer; aber sie können Ihnen keine jüdische Familie geben. Sie suchen einen Mann, weil Sie eine Familie wollen. Und da Sie eine jüdische Familie wollen, suchen Sie einen jüdischen Mann. Das ist kein Rassismus. Außerdem ist Jiddischkeit keine Rasse und keine Religion. Es ist eine seelische Identität. Der Mann, den Sie heiraten, kann ein europäischer oder orientalischer, ein schwarzer oder weißer Jude sein. Er kann Jude von Geburt oder durch Konversion sein. Aber wenn Sie eine jüdische Familie wollen, muss er ein Mann und ein Hebräer sein.

von Aron Moss
Rabbiner Aron Moss lehrt Kabbala, Talmud und praktisches Judentum an der „Foundation for Education“ in Sydney, Australien.
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Diskussion (3)
21. August 2013
Von unserer Seite aus einfach - wir sind Herz und Seele des jüdischen Volkes -
und - wer gibt diese Gaben G´ttes leichtsinnig fort.
Engelhardt, Marina
Edermünde-Besse
15. Mai 2008
Seelische Identität
Tatsächlich wundert sich unsere Gesellschaft, warum Familien zerbrechen und ein soziales System zu verrotten droht. Kein Wunder, wir Opfern Gemeinschaft und Einheit auf dem Altar der Selbstverwirklichung.
In meiner Jugend rechtfertigte ich meine Beziehung zu andersgläubigen Mädchen mit der Hoffnung sie würden sich dadurch vieleicht irgendwann meinem Glauben zuwenden. Dies war jedoch nicht der Fall. Nach Verletzungen und Enttäuschungen lernte ich und bat G-tt mir eine Frau anzuvertrauen, welche ebenfalls ihre Identität in G-tt und der Tora hat. Er erhörte mein Gebet. Mit Judith bin ich nun seit 13 Jahren verheiratet, wir erwarten unser viertes Kind und dienen mit unserem Leben dem Allmächtigen.
Anonym
chabad-baden.de
14. Mai 2008
Juedische Partnerschaft
B"H
Als ich vor einigen Jahren meine Rückkehr in den jüd.Glauben machte,überlegte ich mir diese Frage auch sehr genau.
Ich hatte vordem christliche oder nichtgläubige Partnerschaften und wollte das seitdem nicht mehr.
Es ist einfacher für mich eine jüd.Partnerschaft zu führen,da ich vieles nicht erklären muss usw.
Obwohl ich auch jahrelang allein lebte,da in meinem Alter die Frauen zu jung oder zu alt waren,fand ich nun eine jüd.Partnerin.
Wenn es auch schwer ist,habe ich gelernt auf Hashem zuhoffen für diese Wahl.
Möge G'tt unsere Partnerschaften segnen!
David
Hamburg, Deutschland
chabadhamburg.de