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Pekudej - Zwei Heiligtümer

Pekudej - Zwei Heiligtümer

Band 1, Seite 195-202

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1. In der Tora im Allgemeinen, und in der schriftlichen Tora im Besonderen, gilt, dass jedes Wort und sogar jeder Buchstabe einer genauen Absicht folgen und genau kalkuliert sind. Daher werden ganze Halachot von einzelnen Wörtern und sogar von einzelnen Buchstaben abgeleitet. Warum werden aber dann in den Wochenabschnitten Wajakhel und Pekudei die ausführlichen Beschreibungen der Geräte des Heiligtums und der Kleider der Priesterschaft wiederholt, welche schon in den Abschnitten Teruma und Tezawe beschrieben wurden?

Es erscheint auf den ersten Blick, als hätte die Tora kurz sagen können, die Juden hätten die Geräte des Heiligtums und die Kleider der Priesterschaft angefertigt, so wie es G“tt Mosche befohlen hatte, und so zehnfache Schriftverse sparen können.

2. Der Grund, warum so viele Halachot nicht ausführlich in der Tora stehen und warum man sie aus einzelnen Buchstaben ableitet, ist, weil man dies möglich ist. Deshalb wäre eine genauere Ausführung eine unnötige Verdopplung.

Dies ist auch der Grund, warum viele Entscheidungen in der Mischna nur angedeutet werden, um dann in der Gemara ausgeführt zu werden. Weil die Mischna sich im Vergleich zur Gemara kurz fasst, kann man aus einer stilistischen Besonderheit und aus einer besonderen Wortwahl in der Mischna die Entscheidungen lernen. Der Grund dafür besteht wiederum darin, dass eine Ausführung dieser Entscheidung zu einer unnötigen Verdopplung führen würde. Dieses Verhältnis wiederholt sich zwischen Gemara und den ersten rabbinischen Gelehrten (den Rischonim), sowie zwischen Rischonim und späteren rabbinischen Gelehrten (den Acharonim).

Dies verleiht dem oben erwähnten Problem noch mehr Gewicht, muss doch auf dem ersten Blick die gesamte Beschreibung des Heiligtums in Wajakhel und Pekudei als unnötige Verdopplung erscheinen?

3. Dieses Problem wird auf gleiche Weise gelöst, wie bei einem ähnlichen Fall – bei der etaillierten Aufzählung der Opfer aller zwölf Stammesfürsten in Wochenabschnitt Nasso, die sich vom Inhalt her genau gleich scheinen. Auch hier scheint, dass man einfach hätte schreiben können, dass jeder Stammesfürst das genau gleiche Opfer brachte, wie sein Vorgänger.

Die Lösung besteht darin, dass jeder Fürst mit seinem Opfer andere Wirkungen erzielt hat und andere Kräfte mit dieser Welt verband, wie es der Midrasch des Wochenabschnitts Nasso andeutet. Es würde nicht stimmen, wenn in der Tora stehen würde, jeder Fürst habe dasselbe Opfer wie sein Vorgänger gebracht, da ja durch das Opfer andere Kräfte aktiviert wurden.

4. Auf dieselbe Weise kann man das Problem der (scheinbaren) Verdopplung von Wajakhel und Pekudei begreifen:

Die zwei Beschreibungen des Heiligtums, die erste von G“tt zu Mosche in den Wochenabschnitten Teruma und Tezawe, und die zweite vom Heiligtum in Wajakhel und Pekudei, welche die Juden errichteten, weisen auf zwei gesonderte Heiligtümer hin. In den Worten unserer Meister seligen Andenkens: ein Heiligtum von oben und ein Heiligtum von unten, und deshalb werden alle Einzelheiten noch einmal erwähnt.

Im einzelnen: die erste Beschreibung der Geräte des Heiligtums und der Gewänder der Priesterschaft in Teruma-Tezawe sind von G“tt and unseren Meister Mosche gerichtet. Der Vorzug davon im Allgemeinen und ganz besonders bei diesem Thema lässt sich in drei Punkten zusammenfasse:

a) Der Zuhörer und Empfänger der Worte, Mosche, ist eine Seele aus der Welt der Azilut (Anm. d. Übers: hebr. Emanation, die erste und höchste der vier Welten), d.h. hier unten seiend, blieb sie so, wie in der Welt der Azilut, so wie unsere Meister seligen Andenkens sagen „die Schechina (Anm. d. Übers. g“ttliche Einwohnung) spricht aus seiner Kehle.

Nun stimmt es, dass alle Seelen sich aus der Welt Azilut herleiten, aber dies bedeutet nur, dass ihre Wurzel in der Welt der Azilut liegt. Eine Seele der Azilut bedeutet, dass sie auch hier unten die Stufe der Azilut beibehalten.

Auch wenn es sicherlich eine Unterscheidung zwischen den Seelen und den Gefäßen der Azilut gibt, wie es im Brief der Heiligkeit steht, und sich diese Seelen bereits von ihren Gefäßen getrennt haben, so trifft jedoch zu, dass sie sich trotzdem weiterhin auf der Stufe der Azilut befinden.

b) Die Weise, in der er die Worte und die Prophezeiungen empfangen hat ist „und es entstand nie wieder ein Prophet in Israel wie Mosche“. Dies wiederum teilt sich in zwei Aspekte. I) Mosche blieb auch zum Zeitpunkt des prophetischen Schauens im Besitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte. II) Die Prophezeiungen von Mosche fanden auf der Ebene von „dies“ (Anm. d. Übers. hebr „se“ – bestimmter Artikel) statt und nicht auf der Ebene von „so“ (Anm. d. Übers. „ko“ – unbestimmter Artikel), d.h. dass während bei den anderen Propheten ihr physischer Körper selbst die Offenbarung von „so“ störte, so war der Körper ein Gefäß selbst für die Ebene des „dies“.

c) Der Ort der Übermittlung war der Berg Sinai, auf dem Mosche auf einer höheren Stufe stand, als während seiner Existenz unten. Dies wird dadurch belegt, dass „er Brot nicht aß und Wasser nicht trank“ – obgleich auch, nachdem er „vom Berg stieg“, sein Essen und Trinken anders war, als bei allen Menschen.

Von all dem wird verständlich, dass ein solches Heiligtum nicht aus physischem Gold und Silber usw. gemacht ist.

Die Geräte des Heiligtums und die Kleider der Priesterschaft, so wie sie in Wajakhel und Pekudei beschrieben werden, sind jedoch I) von Juden gemacht worden dessen Seelen meisten aus den Welten Beria, Jezira und Assia (Anm. d. Übers. hebr. Schöpfung, Formung und Handlung) stammen, II) hier unten und III) aus physischem Gold, Silber, Kupfer usw. hergestellt.

5. Daher, nicht geachtet der großen Kluft zwischen dem potenziellen Zustand und dem tatsächlichen Zustand, ist es doch die tatsächliche Ausführung der Anordnung G“ttes in Wajakhel – Pekudei, nicht das spirituelle Heiligtum, welches „Du am Berg gezeigt hast“ die seinen Willen widerspiegelt und die zum Einlösen Seines Versprechens führt – „und ich werde in ihren Mitten wohnen“, wie es ebenda der Midrasch erklärt.

Damit werden die Gaben von Edelsteinen für das Heiligtum durch die Stammesfürsten besser erklärbar. Obwohl das gesamte Heiligtum ein Wunderwerk war, so war es doch notwendig, die Kleider der Priesterschaft gerade aus physischen Objekten anzufertigen, welche in der Natur erscheinen.

6. Die zentrale Lehre für uns ist, dass man nicht niedergeschlagen sein darf, weil man meint nicht in der Lage zu sein, den Willen G“ttes zu erfüllen, da man sich in einem niedrigen Zustand befindet und von der doppelten und mehrfachen Dunkelheit des bittersten Exils umgeben ist. In Hinblick auf diese Betrachtung, verspricht uns G“tt, dass – wenn man nur ein großzügiges Herz besitzt, d.h. die Dinge mit jüdischer Wärme und Herzlichkeit tut, dann, sagt G“tt, „werde ich in ihren Mitten wohnen“, d.h. Er wird uns helfen, seine Absicht auszuführen.

7. Die zwei Heiligtümer werden zu Beginn des Wochenabschnittes angedeutet – „diese sind die Angaben für das Heiligtum, das Heiligtum des Zeugnisses“, da ja scheinbar „diese sind die Angaben für das Heiligtum des Zeugnisses“ hätte stehen müssen. Warum steht also zweimal „Heiligtum“? Weil eben zwei Heiligtümer gemeint sind: jenes, welche G“tt Mosche zeigte und jenes, welches die Juden gebaut haben.

Das Wort „Zeugnis“ steht nicht beim ersten Heiligtum, welches G“tt zeigte, sondern gerade beim Zweiten, welchen die Juden bauten.

Ein Zeugnis ist bedeutsam, wenn es sich um eine verborgene Angelegenheit handelt – wenn alles klar ersichtlich ist, braucht man kein Zeugnis. So auch bei den Gesetzen der Heiligung des Monats durch ein Gericht. Obwohl man prinzipiell einen Zeugen braucht, so ist dieser jedoch überflüssig, wenn das Gericht selber den Mond gesehen hat und der Monat kann ohne weitere Zeugenaussage geheiligt werden, denn sonst „wäre das Hören größer als das Sehen“. Und noch stärker sagt die Gemara, dass ein offensichtlicher Tatbestand nicht bezeugt werden darf, da ein Zeugnis nur bei einem verborgenen Tatbestand sinnvoll sein kann.

Dem entsprechend, kann man verstehen warum das Wort „Zeugnis“ nur beim zweiten Heiligtum steht, und dies aus zwei Gründen:

a) das Heiligtum war das Werk von Menschenhänden und von physischen Objekten, in welchen G“ttlichkeit nicht offensichtlich ist, daher bedarf es eines Zeugnisses. Das erste Heiligtum war jedoch ganz offensichtlich ein geistiges. Ein Zeugnis wäre hier unnötig.

b) gerade durch das physische Heiligtum wird eine Verbindung mit dem Wesensquell hergestellt, die weit über jede Offenbarung hinausgeht, da sie eine allumfassende Verbindung darstellt.

Das Heiligtum, welches G“tt Mosche zeigte, bestand aus Offenbarungen, Verbindungen, Visionen, Einflüssen, nicht aber aus dem Wesenskern. Das Heiligtum, welches die Juden im Physischen errichteten, gerade dort kam es zu „ich werde in ihren Mitten wohnen“, welches die Verbindung mit dem Wesensquell G“ttes bedeutet.

Es stimmt: das Heiligtum, welches die Juden bauten, bestand aus physischen Dingen. Man nahm Gold, Silber und Kupfer – einfaches Gold, Silber und Kupfer! – und baute von ihnen ein Heiligtum.

Aber dies ist es ja eben, was in der Chassidus-Lehre behauptet wird, dass der Kern der g“ttlichen Einwohnung sich in den Tiefen befindet, nicht die Offenbarungen sondern der Wesenskern.

8. Auf diese Weise kann man auch verstehen, was im Talmud Jeruschalmi steht „jeden Tag betet ein Mensch achtzehn Segenssprüche… welche den achtzehn Anweisungen des zweiten Heiligtums entsprechen“. Als erstes Heiligtum bezeichnet der Jeruschalmi jenes in den Abschnitten Teruma-Tezawe, als zweiten jenen von Wajakhel-Pekudei. Achtzehn mal wird dort die Wendung „so wie Er befahl“ genutzt, und als Entsprechung betet man achtzehn Segenssprüche.

Der Jeruschalmi erläutert weiter, dass „so wie Er befahl“ neunzehn mal geschrieben steht und antwortet darauf, dass aber in diesem einen Fall Ohaliaw nicht erwähnt wird, sondern nur Bezalel, und dass deshalb diese Erwähnung nicht mitgezählt wird. Daran erscheinen unverständlich a) die Verbindung zwischen den achtzehn Segenssprüchen und den achtzehn Mal „so wie Er befahl“; b) die Verbindung zwischen dem Gebet und ausgerechnet dem zweiten Heiligtum; und c) warum nur jene Fälle von „so wie Er befahl“ gerechnet werden, an denen auch Ohaliaw erwähnt wird.

Des weiteren ist folgendes unverständlich: Tefila (hebr. Gebet) leitet sich vom Wortstamm „tofel“ – verbinden ab, also die Verbindung zwischen dem Betenden und G“ttlichkeit. Dies würde aber doch hauptsächlich auf Bezalel, vom Stamme Jehuda, zutreffen, nicht sosehr auf Ohaliaw vom Stamme Dan, da a) der Stamm der erhabenste unter den Stämmen ist, so wie im Midrasch steht, dass gerade deshalb Bezalel und Ohaliaw erwählt wurden, weil sie zum höchsten und zum niedrigsten der Stämme gehörten; und weil b) Jehuda vom Wort „Hoda’a“ (hebr. Dank) ableitet, und damit ganz besonders mit dem Achtzehngebet zusammenhängt, so wie die Versenkung im Gebet mit dankender Einsicht und völliger Selbstaufgabe verbunden sind. Weshalb daher die Betonung der Wichtigkeit von Ohaliaw in diesem Zusammenhang?

9. Zum Vers „eine Leiter steht am Boden und ihre Spitze reicht in den Himmel“ sagt der Sohar „eine Leiter – dies ist das Gebet“. Im Midrasch steht „eine Leiter – das ist der Sinai „– die Tora. Die Chassidus-Lehre erklärt den Unterschied zwischen Tora und Gebet: Tora ist Herabbringen von G“ttlichkeit – eine Verbindung von oben nach unten, Gebet ist ein Emporheben – eine Verbindung von unten nach oben.

Und dies ist die Bedeutung der Leiter, die am Boden steht und in den Himmel reicht (im Zusammenhang mit dem Gebet): die Leiter steht „am Boden“, nicht nur auf dem Boden, d.h. sie zieht sich zum Boden hin, zum Bodenständigen, zum Niedrigen des Bodens. Der G“ttesdienst besteht darin, die niedrigen Dinge zu nehmen, selbst jene, die unter dem Boden liegen, und sie emporzuheben, nicht nur zum Himmel – zu den Offenbarungen, sondern noch viel höher in den Himmel hinein – bis in den Wesenskern. Dorthin soll man die physischen Dinge heben. Wie bereits erwähnt, ist dies eine Arbeit von unten nach oben, eine Arbeit nach Art des Dienstes eines Knechtes, selbst wenn sie Genuss bereitet. Und auch wenn man jeden Morgen neue Kraft von oben erhält, was die tiefere Bedeutung von „und es stand Lawan (hebr. Weiss) frühmorgens auf“ ist, nämlich dass jeden Morgen das höchste Weiß aufleuchtet, so ist dies doch nur das Verleihen von oberer Kraft, die Arbeit erfolgt jedoch von unten nach oben.

Damit ist der Zusammenhang vom Gebet gerade zum zweiten Heiligtum verständlich, denn das zentrale Motiv beider ist das Nehmen physischer Dinge und das Bereiten eines Heiligtums und einer Wohnstätte für G“tt in den Tiefen.

10. Der Sinn des Gebets besteht im Emporheben von unten nach oben, selbst von den gewöhnlichen und niedrigen Sachen, wie in der bekannten Redewendung, dass selbst die Pantoffeln vom Gebet mitgerissen werden sollen. So auch beim Körper selber. Auch hier sollen alle Kräfte der Seele – auch die niedrigsten ergriffen und emporgehoben werden.

So ist es bei den Juden üblich, dass man vor dem Gebet das Gebot der Nächstenliebe auf sich nimmt, so wie es im Pri Etz Chajim steht und wie es vom Alten Rebben im Siddur festgelegt wurde. Man soll alle Juden mit einbeziehen, selbst jene, die den Aspekt von Ohaliaw verkörpern, gemäß dem, wie es im Midrasch steht: den am tiefsten Gefallenen aller Stämme. Auch jene soll man emporheben.

Denn dies ist doch die Bedeutung der Liebe Israels, gemäß dem, was der Baal Schem Tow sagt, dass dieses Gebot sich auch auf Juden bezieht, die sich am Ende der Welt befinden und die man noch nie gesehen, und mit denen man keine Gemeinsamkeiten hat.

Wenn ein Jude sich auf das Gebet einstellt, d.h. wenn er das Notwendige getan und sich dermaßen vorbereitet hat, dann verbinden sich diese Vorbereitungen und das Wesen des Gebets zu einer mächtigen Einheit, welche ihn aus allem Irdischen herausreißen und ihn vor G“tt stellt.

Nun könnte man sich fragen, was für eine Verbindung zwischen einem betenden Juden und einem Juden, der sich noch nicht auf der Stufe des Gebets, ja noch nicht einmal bei den Vorbereitungen zum Gebet befindet, überhaupt bestehen kann. Darauf antwortet man, dass sich das Gebot der Liebe Israels auch auf einen Juden bezieht, der sich am anderen Ende der Welt – auch am anderen Ende der geistigen Welt – befindet.

Weiter sagt man ihm, dass sich das Gebot der Liebe Israels noch am Anfang der V0rbereitung auf das Gebet steht und sich daher auch auf jemand bezieht, den er noch niemals gesehen hat, d.h. mit dem er keine Verbindung hat, auch nicht in dem Zustand vor dem Gebet, in dem die Seele (nur) mit dem Körper verhaftet ist. Und dies ist nicht nur um der Liebe Israels willen notwendig, sondern auch um seines eigenen Gebets willen, da man nicht nur den Bezalel der Seele zum Gebet nutzen soll, sondern alle Kräfte, bis hin zum Stamme Dan, dem letzen und tiefsten Teil der Seele um aus ihnen zusammen ein Heiligtum G“ttes zu erschaffen.

11. Und dies ist der Grund der achtzehn Segenssprüche des Gebets, welche den achtzehn Mal „so wie Er befahl“ des zweiten Heiligtums entsprechen. Denn die wahre Absicht des Gebets besteht darin, alle Aspekte mit einzubinden und gemeinsam emporzuheben, bis hin zum Ohaliaw der Seele.

12. So wie das Heiligtum durch die Arbeit von unten nach oben erschaffen wird (und ganz besonders bezieht sich dies auf den Opferdienst, welcher der Hauptdienst im Heiligtum war), so folgt anschließend die Übertragung von oben nach unten – „und ich werde in ihren Mitten wohnen“ (ein Wohlgeruch) und sie, das Emporheben von unten und die Übertragung von oben, erzeugen das „so wie Er befahl“, wobei „befahl“ (hebr. Ziwa) auf „Zawta“ – dem Zusammensein – hindeutet, also die Verbindung vom Physischen mit dem Wesenskern, der Geschöpfe mit dem Schöpfer.

Und weil die Kraft zur Schaffung dieser Verbindung Mosche (und dem Aspekt Mosche in jedem von uns) innewohnt, darum steht dort „so wie Er dem Mosche befahl“.

So auch beim Gebet, welches den Opfern entsprechend eingerichtet wurde. Beim Beten weiß der Betende, dass er sich allein an G“tt wenden muss. Durch dieses Emporheben veranlasst er ein Herabströmen in allem, was er benötigt und erfährt G“tt als Heiler der Kranken, Segner der Jahre usw. Durch das Emporheben und Herabströmen wird die Vereinigung vom Menschen mit der G“ttlichkeit bewirkt, welche sich bis zur höchsten Stufe der Vereinigung fortsetzt, welche am Ende des Gebetes steht – Schalom.

Ein Vortrag des Lubawitscher Rebben zum Wochenabschnitt
Aus dem Jiddischen übersetzt von Gershon Pollatschek.
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