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Wa'era - Blut und Frösche

Wa'era - Blut und Frösche

Band 1, Seite 119-125

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1. Es wurde bereits viele Mal erwähnt, dass jeder Inhalt der Tora, nicht nur die Gesetze sondern auch die Geschichten, eine Anweisung beinhaltet, wie sich auch „Tora“ von „Hora’a“ (Lehre, Anweisung) ableitet. Diese Anweisungen sind zu jeder Zeit und an jedem Ort gültig, da die Tora ewig ist.

Dies bedeutet, dass auch jene Erzählungen und Geschehnisse, welche sich auf Zustände und Verhältnisses beziehen, die heute nicht relevant erscheinen, doch aufgrund der Ewigkeit der Tora eine Anweisung für jede Generation enthalten. Und wenn das für alle Geschichten der Tora gilt, so gilt es umso mehr für jene Geschichten über den Auszug aus Ägypten.

Die Mizwa der Erinnerung an den Auszug aus Ägypten gilt für jeden Tag, da sie für den täglichen, geistigen G“ttesdienst bedeutsam ist, wie der Alte Rebbe in Kapitel 47 des Buches Tanja und in Tora Or darlegt. Daraus ergibt sich, dass alle Geschichten, welche die Tora über den physischen Auszug der Juden aus Ägypten überliefert, für den geistigen „Auszug aus Ägypten“ bedeutsam sind.

Der Auszug aus Ägypten begann mit den zehn Plagen, mit denen der Stolz Pharaos und der Stolz Ägyptens gebrochen wurde. Und genau dies ist der Inhalt des heutigen Wochenabschnitts, in welcher von den Plagen Blut, Fröschen usw. berichtet wird.

2. Am Anfang des heutigen Wochenabschnitts wird über die Schwere der Unterdrückung und des Exils in Ägypten berichtet. Der Abschnitt beginnt mit den Worten „und ich zeigte mich Awraham …“, mit denen G“tt auf die Frage unseres Meister Mosche vom Ende des Wochenabschnittes Schemot antwortet „warum hast du diesem Volk Schlechtes erwiesen … und hast Dein Volk nicht gerettet?“.

Das Exil war so stark, so doppelt und verdoppelt finster, dass selbst unser Meister Mosche, der sich durch höchste Weisheit und heiligen Intellekt auszeichnete voll und ganz vom Exil angefüllt war und er fragte „warum hast du diesem Volk Schlechtes erwiesen“.

Auch danach, als Mosche den Juden die Antwort G“ttes übermittelte „deshalb sage ihnen, ich bin der Ewige … und ich werde sie aus den Leiden Ägyptens herausführen“ in der die vier Weisen der Erlösung aufgeführt sind, „hörten sie nicht auf Mosche wegen des kurzen Geistes und der schweren Arbeit“.

Selbst die außergewöhnliche Erwähnung des Namen des Ewigen, welche damals zum ersten Mal offenbart wurde, wie es steht „so sage den Kindern Israels Ich bin J-H-W-H“, welche eine besonders hohe Übertragung g“ttlicher Kräfte bezeichnet, konnte ihr inneres Exil nicht brechen und deshalb „hörten sie nicht auf Mosche …“.

Sicher war das nicht die Schuld des Sendboten, der die Worte G“ttes übermittelte, da die Schechina – die g“ttliche Gegenwart – aus seiner Kehle sprach, d.h. dass auch der physische Körper von Mosche als Kanal und ein Gefäß zur Übermittlung der g“ttlichen Rede, so wie sie war, fungierte.

Es ist bekannt, dass ein wesentlicher Unterschied zwischen Mosche und allen anderen Propheten darin bestand, dass alle Propheten zum Zeitpunkt ihrer Visionen, ihre körperliche Existenz ablegen mussten, da ihr Körper – während und auch nach der Offenbarung - kein Gefäß für diese Inhalte sein konnte. Deshalb beginnen alle anderen Prophezeiungen mit dem Wort „Koh“ (so) – welches auf eine bloße Ähnlichkeit der Gestalt hindeutet. Unser Meister Mosche hingegen, blieb zum Zeitpunkt der Offenbarung, so wie er war, und prophezeite mit „Se“ (dies), weil sein physischer Körper Kanal und Gefäß zum Überbringen des ursprünglichen Wortes G“ttes war.

Außerdem wurde auch an die Verdienste der Väter erinnert, wie G“tt zu Beginn seiner Rede erwähnt: „und ich zeigte mich den Vätern“, da die Erinnerung an die Verdienste der Väter eine große Hilfe ist, wie auch in der Mischna erklärt wird, warum man den Morgen im Tempel mit den Worten zu verkünden pflegte „die Ostseite ist erhellt bis nach Chewron“, um die Verdienste der in Chewron Ruhenden (der Väter und Mütter d. Übers.) zu erwähnen. Daran erkennen wir, dass diese Erinnerung eine Hilfe beim Opferdienst im Allgemeinen und beim täglichen Opfer im Besonderen war.

Doch nicht nur das – die Erinnerung an die Väter wurde hier durch G“tt selber erweckt, was die helfende Wirkung wesentlich verstärkt.

Und trotz allem reichte all dies, d.h. 1) die Offenbarung des Namen J-H-W-H und der vier Ausprägungen der Erlösung, 2) die Offenbarung durch Mosche, 3) die Erwähnung der Verdienste der Väter 4) und dies von G“tt selbst, doch nicht aus, um bei den Empfängern dieser Botschaft das Exil aufzubrechen und den Beginn der Erlösung zu bewirken.

Nicht nur, dass sie nicht in der Lage waren, die Botschaft auf einer der Schau vergleichbaren, also der unmittelbarsten und sichersten, Weise zu erfassen, selbst auf einer dem Hören vergleichbaren Weise – also nur durch Verstand und Begriff – erschloss sich ihnen nicht das Gesagte - sie hörten usw. nicht.

3. Dies alles wird zu Beginn des Wochenabschnittes erklärt, später wird von den Plagen berichtet und davon, dass ausgerechnet sie anfingen, das Exil aufzubrechen, nicht geachtet seiner bereits geschilderten Stärke und Macht.

Und dies ist die spirituelle Bedeutung des Auszugs aus Ägypten im täglichen G“ttesdienst eines jeden Juden.

Auch wenn das „Ägypten“ (hebr. Mizrajim von Meizar, Enge d. Übers.) in uns groß und stark scheint, sei es ein Ägypten von Heiligkeit, d.h. der G“ttesdienst in den Grenzen und Einengungen von Sinn und Verstand oder sei es das Ägypten der anderen Seite, d.h. den negativen Effekt, welchen die Einengung des G“ttesdienstes hinterlässt, so kann man doch durch die Plagen die Stärke dieses Ägypten brechen und die Erlösung in der Seele bewirken.

4. Die erste Plage, welche das Exil in Ägypten brach war Blut. Die Wasser des Nils wurden Blut.

Die Natur des Wassers ist kalt und nass. Im Allgemeinen ist Kälte das Gegenteil von Heiligkeit, weil Heiligkeit Lebenskraft ist, so wie in Awot de Rabbi Natan steht: „Zehn werden lebend genannt …“ An erster Stelle wird dort G“tt genannt und danach folgen all jene, die mit G“tt verbunden sind. Lebenskraft bringt mit sich Wärme, Kälte hingegen ist das Gegenteil von Wärme und von zur Heiligkeit gehörenden Lebenskraft.

Dies bedeutet, dass man zuallererst die Kälte brechen muss. Solange man allem Heiligen kühl und distanziert gegenübersteht, entstehen daraus all jene Erscheinungen, die das Gegenteil von Heiligkeit bedeuten. Deshalb traf die erste Plage das Wasser mit seiner Kälte.

5. Welche Wasser wurden von der Plage getroffen? Die Tora erzählt: „die Wasser welche sich im Kanal befinden“, d.h. die Wasser in den Kanälen des Nils.

Kälte hat zwei Ausprägungen: a) eine Kälte gegenüber allen weltlichen Angelegenheiten, welche von Heiligkeit herrühren. b) eine Kälte gegenüber allen heiligen Angelegenheiten, welche der Beginn aller üblen Seiten sind.

Das Wasser der Kanäle des Nils hatte die zweite Ausprägung. Deshalb beschreibt die Tora auch, wie das Wasser zu Mosche emporsteigt, weil es nicht von oben stammt, sondern vom Wasser unter der Erde.

Und das Wasser des Nils, d.h. die Kälte gegenüber Heiligkeit, dies war der Götzendienst Ägyptens, aus dem unterschiedliche Arten von Schlechtigkeit entstanden. Deshalb, als es darum ging den Stolz Ägyptens zu brechen, musste man zuerst die Wasser des Nils – die Kälte zerbrechen.

6. Was geschah mit den Wassern? Sie wurden zu Blut. Blut ist Lebenskraft, wie es steht „denn das Blut ist die Seele“ – Kälte wurde Lebenskraft – „aus dem Wald kommt das Holz für den Griff der Axt“.

Somit wird man auch verstehen warum gleich zu Beginn steht, dass das Wasser zu Blut „wie trockenes Land“ verwandelt wurde, denn das Wort Festland ist hier auf dem ersten Blick überflüssig. Doch dieses Wort weist hier auf folgendes hin: Trockenes Land besitzt üblicherweise nicht die Fähigkeit, sich einer Form hinzugeben und diese Form anschließend beizubehalten. (Die geistige Entsprechung der Selbstaufgabe zugunsten eines höheren, formenden Prinzips, wird in unserer mystischen Tradition „Dwekut“ (Anhaften) genannt. Sie bezeichnet u.a. die Erfahrung der Verbindung mit G“tt während – und nach – dem Gebet. d. Übers.) Das Neue und Erstaunliche, was hierdurch zum Ausdruck gebracht wird, ist dass selbst das an sich Trockene nun mit Lebenskraft erfüllt wurde.

7. Die vier Stufen – unbelebte Materie, Pflanze, Tier und sprechender Mensch – sind je nach der ihnen innewohnenden Lebenskraft der Heiligkeit nah oder fern weil eben Heiligkeit Lebenskraft bedeutet. Die unbelebte Materie steht der Heiligkeit am fernsten, gefolgt von Pflanzen und Tieren. So auch die vier Welten unserer mystischen Tradition Azilut (Entstehung), Beri’a (Schöpfung), Jezira (Formung) und Assia (Handlung), in der das Schlechte an Macht gewinnt usw.

Wasser und Blut stehen für Kälte und Wärme in der unbelebten Materie, aber auch in der Tierwelt findet sich der Aspekt der Kälte. Es versteht sich von selbst, dass dieser Aspekt im Allgemeinen bei jenen Tieren vorkommt, die im Wasser erzeugt werden – in den zehn Plagen, die Frösche und Kriechtiere des Nilkanals.

Der Zusammenhang zwischen diesen Arten wird auch dadurch verdeutlicht, dass sie zusammen mit den Fischen erschaffen wurden, wie ja auch ein Frosch in der Lage ist, wie ein Fisch zu schwimmen. So wird in Gemara und Midrasch auch erzählt, dass ein Skorpion, damit er über ein Gewässer kommt, sich auf einen Frosch setzt, und der ihn über das Wasser führt.

Auch der Skorpion bezeichnet in der Natur die Stärke der Kälte, er ist jedoch nicht der genaue Gegensatz des Wassers. Er schwimmt nicht, wie der Frosch, der ein Geschöpf des Wassers, dem Gegenteil des Feuers ist.

8. Somit wird verständlich, warum ausdrücklich erwähnt wird, dass die Frösche „in deine Öfen“ gegangen sind, welches auf dem ersten Blick überflüssig erscheint.

Unsere Weisen seligen Angedenkens erkennen daran die Selbstaufgabe der Frösche. Weil G“tt ihnen befahl, ins ganze Land Ägypten zu gehen, sind sie sogar in die Öfen gegangen. Dies erklärt aber nicht, warum dies nicht auch bei den Läusen und Heuschrecken geschah.

Demzufolge jedoch, was wir bereits früher gesagt haben, ist dies verständlich. Dies weist auf vollkommene Selbstaufgabe hin, von einem Extrem zum Anderen. Die Frösche und Kriechtiere des Nils verkörpern Wasser, deshalb bewiesen sie durch ihr Gehen in die brennenden Öfen vollkommene Selbstaufgabe – bis hin zu ihrem eigenen Gegenteil.

9. Die Aufgabe der Frösche war, das ganze Gebiet von Pharao zu befallen und ihre Kälte, welche sich aus der Heiligkeit ableitet, in alle weltlichen Angelegenheiten zu tragen.

Und dies ist auch der Grund, warum die Frösche „in deine Öfen und in deinen Teig“ gingen, d.h. in die Hitze und den falschen Stolz der schlechten Seite, weil es auch auf der schlechten Seite eine Entsprechung der Wärme gibt.

Nun wurde bereits darüber gesprochen, dass die schlechte Seite sich durch Kühle und Kälte auszeichnet.

Um die freie Wahl zu ermöglichen, muss es jedoch auch auf der schlechten Seite etwas geben, was an Heiligkeit erinnert, wenigstens so wie ein Affe einen Menschen. Deshalb gibt es auch auf der schlechten Seite eine Entsprechung der Hitze – die Begeisterung an Dingen der physischen Welt.

10. Die Anweisung davon im G“ttes-dienst lautet:
Um das Ägypten der anderen (Anm. d. Übers. - unheiligen) Seite zu verlassen (obwohl die folgende Antwort auch für das Ägypten der Heiligkeit, d.h. das Einengen des G“ttesdienstes in die Grenzen von Sinn und Verstand gilt, so bezieht es sich doch hauptsächlich auf das Ägypten der anderen Seite):

Man muss Wärme und Lebenskraft in alle Angelegenheiten der Heiligkeit geben, weil der Beginn alles Schlechtem in der Kühle liegt.

Jemand könnte sich fragen, was daran so schlimm ist, wenn man keine Begeisterung für Heiligkeit aufbringt, man tut doch deshalb nichts Verkehrtes?

Man muss jedoch wissen, das es unmöglich ist, nicht hier und nicht da zu sein. Entweder man begeistert sich für Heiligkeit oder man begeistert sich eben für Unheiliges. Und wenn man allem Heiligen gegenüber kalt bleibt, so wird man – G“tt behüte – dahin kommen, dass man sich für die Unreinheiten Ägyptens begeistert.

Und deshalb versucht auch die Tierseele mit aller Kraft uns abzukühlen, damit wir keine Begeisterung für G“ttlichkeit aufbringen. Selbst wenn man Zeuge eines offensichtlichen Wunders wird, wird der tierische Trieb sagen: „Warum bist du so begeistert? Du glaubst doch daran, dass alles von G“tt kommt, G“tt allmächtig ist und alle Welten ihm nichts bedeuten. Er kann die Anordnung der Buchstaben so ändern, dass aus Essig Öl wird. Und wer dem Öl sagte, dass es brennen soll, kann es auch dem Essig sagen. Ihn bedeutet dies alles nichts. Warum regst du dich also auf?“

Die Absicht des schlechten Triebes ist es, unsere Begeisterung für das G“ttliche abzukühlen, so dass wir allem Heiligen gegenüber kalt werden denn dies ist die Quelle aller Unreinheit Ägyptens.

Deshalb soll man daran denken, dass der allererste Anfang der Erlösung aus Ägypten das Blut ist – der Anfang ist, dass man sich für heilige Dinge begeistert.

Und genau, wie man sich selbst dazu bringen muss, Wärme in die Heiligkeit zu bringen, so muss man sich auch dazu bringen, den Angelegenheiten der Welt kühl – wie die Frösche – gegenüberzustehen. Dies entspricht auch den beiden Grundrichtungen „Entferne dich vom Schlechten“ – dem Frosch – und „Tue Gutes“ – dem Blut. Und durch diese zwei Arbeiten und ihren Abwandelungen zieht man aus Ägypten aus.

11. Im Allgemeinen ist die Reihenfolge beim G“ttesdienst zuerst „Entferne dich vom Schlechten“ und erst danach „Tue Gutes“. So erklärt es auch das Gleichnis von einem menschlichen König, für den man eine Wohnung vorbereitet. Zuallererst muss man alle schmutzigen Sachen usw. entfernen und erst danach kann man schöne Gegenstände hineinbringen und es zu einem Ort machen, der eines Königs würdig ist.

Dies ist gemäß der Anordnung von unten nach oben. Die umgekehrt Reihenfolge – von oben nach unten – würde bedeuten, dass von oben hohe Wahrheiten offenbart werden, die dann unten dazu führen, dass man sich vom Schlechten entfernt.

Da diese Offenbarungen von einer hohen Quelle stammen, ist es verständlich, dass hier der erste Schritt Blut – „Tue Gutes“– war, und erst danach Entferne dich vom Schlechten“ – die Frösche.

12. Dies ist die Anordnung von oben nach unten. Da aber alle Geschichten der Tora eine Anweisung für die Arbeit aller Generationen enthalten, ist es auch ein Gebot für uns, unsere Arbeit mit „Tue Gutes“ zu beginnen.

Einst sagte der Rebbe Maharasch: „Die Welt meint, wenn man nicht darunter gehen kann, muss man darüber gehen. Ich aber sage – von Anfang an darüber“.

So soll auch unser Herangehen sein, immer nach Höherem zu streben, mehr Licht zu offenbaren, und dadurch das Dunkel von selbst zu vertreiben.

13. Dem vergleichbar ist auch die Unterscheidung zwischen der offenbarten Tora und der innerlichen Bedeutung der Tora. Von Seiten der offenbarten Tora ist die Reihenfolge der Arbeit stets von unten nach oben, vom Leichten zum Schwereren. Von Seiten der innerlichen Tora ist die Reihenfolge umgekehrt: man fängt damit an, Licht zu verbreiten. Vor allen in den letzten Generationen, offenbart man die Innerlichkeit der Tora allen Juden, man stellt nicht mehr die Bedingungen und fordert nicht mehr die Vorbereitungen, wie früher. Heute lernen alle zusammen die Innerlichkeit der Tora, gerade um sie zu verbreiten, wie es vom Alten Rebben im bekannten Gleichnis vom Edelstein in der Krone des Königs erklärt wird.

Und dies ist der Weg, um aus Ägypten auszuziehen, durch das Offenbaren und Verbreiten der Innerlichkeit der Tora. Dadurch wird Lebenskraft und Begeisterung für Heiligkeit entfacht – Blut – welches zum Verdrängen des Schlechten führt. Dadurch dass die drei vollkommen schlechten Schalen (Am. d. Übers - der Quelle aller unreinen Geschöpfe) aus ihren Regionen vertrieben werden, wird die Schale Noga (Am. d. Übers - der Quelle aller reinen Geschöpfe) emporgehoben. Dadurch wird die persönliche Erlösung in jeder Seele, und danach die allgemeine Erlösung ausgelöst, wie es steht „wie in den Tagen deines Auszuges aus dem Land Ägypten werde Ich euch Wunder zeigen“ – sehr bald, in unseren Tagen.

Ein Vortrag des Lubawitscher Rebben zum Wochenabschnitt
Aus dem Jiddischen übersetzt von Gershon Pollatschek.
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