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Abhandlung 2

Abhandlung 2

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Siehe die Aussage in Ez Chajim, Schaar HaNekudot, Tor 8, Kap. 6: das „Wenden von Angesicht zu Angesicht“ kann ausschließlich durch praktisch auszuführende Gebote stattfinden. Der Grund dafür lautet, dass man durch Wohltaten eine Obere Vereinigung verursacht etc. pp.

Das Verständnis, warum ausgerechnet praktisch [auszuführende Gebote dies bewirken] liegt in der Aussage von Schaar Man uMad1: Zuvor ist die Erhebung von Majin Nukvin von Nukva von Sa erforderlich. Und Majin Nukvin von Nukva ist der Aspekt der Tat, wie ebd., Kap. 1, erklärt wird.

[Laut der Schilderung des Ez Chajim] schneiden und hacken die Wohltaten die Dornen ab, die sich an die Rückseite – den Aspekt der Tat, wie in Tor 47, Kap. 5, steht – heften. Dies wird durch das Emporheben des Guten bewirkt, das in ihnen verborgen und in praktische Gebote gekleidet ist. [Das Gute wird] zu seinem Ursprung, der Heiligkeit von Azilut, die bereits geläutert wurde, emporgehoben.

Die Aussage ebd., dass Adam auch durch das Gebet Wiederherstellung [Tikkun] bewirkte, ist so zu verstehen, dass er dies durch die Sprachlaute [bewirkte], denn das Bewegen der Lippen wird als Tat angesehen2. Stammen diese [Sprachlaute] doch aus der belebenden Seele, die im Körper und Blut des Menschen ist, deren Wurzel in Noga liegt3.

Die Läuterungen von Assija steigen zu Jezira mittels des G‑ttesnamens Ban auf, und von Jezira zu Berija und Azilut, wie in Schaar Man, Drusch 11 , Paragraph 7, steht.

Somit können wir verstehen, warum Gedanke nichts vollbringt4. Denn ohne die Erhebung von Majin Nukvin aus den „Königen von Noga“ ist es unmöglich, Tropfen von oben für die Vereinigung von Sa und Nukva hervorzubringen. Denn sein Wunsch ist es, von seiner „Mutter“ zu säugen, und nicht, an die unteren Ebenen ergehen zu lassen, wie in Schaar Man, Drusch 2 steht. Siehe auch Sohar, Abschnitt Pekudej, Fol. 244 b: es gibt eine Reihenfolge etc. zu schauen etc. Dies bezieht sich auf die Absichten im Gebet und die Oberen Vereinigungen, für diejenigen, die wissen und begreifen, wie man zu „schauen“ hat etc. Denn ihre Nefesch, Ruach und Neschama selbst stellen Man dar, durch ihre aufopfernde Hingabe zum Torastudium und während des Tachanun-Gebets5, wie bekannt ist.

Fußnoten
1.
Die Abkürzungen מ״ן (Man) מ״ד (Mad) stehen für die kabbalistischen Metaphern Majin Nukvin (aram. „Weibliches Wasser“) und Majin Duchrin (aram. „Männliches Wasser“). Siehe Glossar für weitere Erklärung.
2.
Sanhedrin 65a; Bava Mezia 90b.
3.
Siehe oben, Likkutej Amarim, Kap. 37.
4.
Wird oben, Abhandlung 1, im Namen des Sohar III, 105a, zitiert.
5.
Hebräisch „Flehen“, „Bitte“. Bittgebet in Morgen- und Nachmittagsgebet an Wochentagen.
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