Here's a great tip:
Enter your email address and we'll send you our weekly magazine by email with fresh, exciting and thoughtful content that will enrich your inbox and your life, week after week. And it's free.
Oh, and don't forget to like our facebook page too!
Kontakt

Die Neujahrs-Liste eines Baumes

Die Neujahrs-Liste eines Baumes

 E-Mail

Tu BiSchwat – der 15. des jüdischen Monats Schwat – ist bekannt als das „Neujahr der Bäume“. Anzunehmen, dass dies eine Zeit ist, in der Bäume sich auf Seelen-Analyse begeben, so wie es Menschen zu Rosch Haschana tun. Hier ist die Checkliste eines Baumes für sein Neues Jahr:

  • Beschützte ich die Setzlinge, die in meinem Schatten leben – so dass sie zur nächsten Generation aufwachsen können so wie ich?
  • Wuchs ich in Richtung der Sonne, so wie es ein Baum tun soll, immer höher und höher langend zu dem, was ich nie erreichen kann, doch was mich immer mehr nährt, je mehr ich mich ihm nähere?
  • Stellte ich sicher, dass meine Wurzeln fest in der Erde verankert sind, die sie ernährt, und habe ich mein Herbstlaub dort fallen gelassen, um Leben zu dem zurückzugeben, was mich erhält?
  • Stellte ich sicher, dass meine Früchte süss waren, und alle ernährten, die kamen, um sie zu geniessen? Sind immer alle mit einem Lächeln von mir weggegangen?
  • Beugte ich mich sanft im Wind, akzeptierend, was G-tt schickt, doch niemals brechend oder die Hoffnung aufgebend?
  • Wuchs ich in Stärke und Weisheit mit jedem neuen Jahresring?

Denk mal drüber nach – es ist keine schlechte Checkliste, auch für Menschen!

von Shlomo Yaffe
Rabbi Shlomo Yaffe schreibt häufig Artikel für Chabad.org und ist eine angesehene Autorität bei Chabad in Harvard. Er ist Dean des Institute of American and Talmudic Law in New York, NY. Rabbi Yaffe hält Vorträge und Seminare in ganz Nordamerika, sowie in Europa und Südafrika.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des omek Magazine Chabad/Zurich
© Copyright, alle Rechte vorbehalten. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, empfehlen Sie ihn weiter, vorausgesetzt Sie halten sich an unsere Urheberrechtsrichtlinien.
 E-Mail
Diskutieren Sie mit
Sortiert nach:
1 Kommentar
1000 verbliebene Zeichen
Anita Meinig Plaue, Deutschland 4. Februar 2010

Neujahr der Bäume Ich denke an Irma L., die zweieinhalb Jahre im Ghetto Theresienstadt leben musste. Sie hat mit den Kindern, die sie dort heimlich unterrichtete, das Neujahrsfest der Bäume gefeiert. Der Baum, den sie damals pflanzte, steht heute noch. Weil ich Irma L. selbst kennengelernt habe, ist Tu BiSchwat ein besonderer Gedenktag für mich. Danke für die guten Worte und Gedankenanstöße zu diesem Tag. Reply