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Es gibt keine Außenseiter

Es gibt keine Außenseiter

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Fiel Ihnen beim Seder etwas auf? Haben Sie wieder einmal gemerkt, dass der G-ttesdienst sich um die Fragen drehte, die uns Kinder stellen? Ist Ihnen aufgefallen, dass das kluge Kind, das unartige Kind, das einfache Kind und das Kind, das außerstande ist, Fragen zu stellen, in Wahrheit Aspekte jeder kindlichen Persönlichkeit sind?

Wir alle waren und sind so, und darum müssen wir jedem Kind alle Lektionen beibringen und jedem Kind alle Fragen beantworten — als sei es klug, unartig, einfach oder unfähig, Fragen zu stellen —, damit es zu verschiedenen Zeiten des Lebens die Lehren der Tora kennen lernt.

Aber haben Sie auch den „fünften Sohn“ bemerkt, von dem der Rebbe sprach? Er ist derjenige, der gar keine Chance hat zu lernen – weil er nicht da ist.

Wie viele Juden waren nicht beim Seder? Wir könnten nun abwiegeln und behaupten, der fehlende Jude sei der Prophet Elijahu verwandt, er sei der Fremde, den wir einladen, an unserer Fülle und an unserer Freude teilzuhaben. Aber das würde voraussetzen, dass der fünfte Sohn draußen vor der Tür wartet und unbedingt mitfeiern will.

Leider ist das nicht der Fall. Wo also war er? Vielleicht im Kino, auf einer Party oder bei einem Fußballspiel. Sein Körper war nicht beim Seder – aber heißt das, dass er keine jüdische Seele hat? Nein. Die Seele ist ein „wahrer Teil G-ttes“, der in uns allen wohnt und selbst dann nicht verkümmert, wenn wir sündigen. Kein Chirurg kann ihn entfernen. Natürlich können wir die Seele ignorieren, aber wenn wir etwas ignorieren, bestätigen wir seine Existenz.

Öffnen Sie die Tür. Zeigen Sie ihm das Fest. Laden Sie ihn zu Ihrem Seder einIn allen diesen „fünften Söhnen“ befindet sich also etwas Spirituelles, das sie kennen, aber zu vermeiden suchen, weil sie nie gelernt haben, es zu genießen und zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Ja, die Seele nützt uns etwas! Sie ist zu unserem Vorteil da, und zugleich fördert sie die Mizwot. Wenn wir Gutes tun, wird unser Leben spürbar und wissenschaftlich nachweisbar angenehmer. Wie viele wahrhaft spirituelle und heilige, aber zugleich unglückliche Menschen kennen Sie? Sehr wahrscheinlich keinen einzigen!

Sind diese fünften Söhne verloren? Selbstverständlich nicht. Sie begegnen Ihnen täglich. Denken Sie darüber nach, was das heißt. Sie treffen einen Juden, der mit seinem großartigsten Teil keinen Kontakt hat, und er steht vor Ihnen, vor einem Juden, der mit seiner Seele wie ein Experte umgehen kann. Was für ein Segen! Was tun Sie in diesem Augenblick?

Tun Sie, was Ihre Seele sagt: Öffnen Sie die Tür. Zeigen Sie ihm das Fest. Laden Sie ihn zu Ihrem Seder ein.

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