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Jud - Und der Zehnte soll heilig sein

Jud - Und der Zehnte soll heilig sein

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Als junger Schüler wurde der chassidische Meister Reb Israel von Ruzhin1 von seinem Lehrer darauf hingewiesen, dass, wann immer er zwei Punkte nah beieinander sehen würde, der Name G’ttes dargestellt wird.2 Nun sind aber am Ende eines Verses in der Tora ebenfalls zwei Punkte: einer über dem anderen. An diesem Abend begann der junge Reb Israel zu lesen. Und jedes Mal, wenn er das Ende eines Verses erreichte, sprach er G’ttes Namen. Sein Vater tadelte ihn: „Was machst du?! Wer hat dich das gelehrt?!“ Der Junge antwortete, „Mein Lehrer. Er lehrte mich, dass, wann immer ich zwei Punkte zusammen sehe, ich es als G’ttes Name ansehen sollte. Und dies ist genau das, was ich tue.“

Rabbi Israels Vater erklärte seinem Sohn: „Der Punkt, das Jud, repräsentiert einen Juden. Wenn ein Jude neben einem anderen Juden ist, wenn ein Jude den anderen respektiert, dann weilt G’tt in ihrer Gegenwart. Ihre Verbindung wird G’ttes Name. Aber wenn ein Jude über einem anderen Juden ist, wenn ein Jude denkt, dass er besser oder klüger als der Nächste ist, oder seinen Nachbarn nicht respektiert, dann ist dies das Ende der Passage. Es erschafft eine Trennung zwischen einem Juden und G’tt.“

Design

Der zehnte Buchstabe des Aleph-Beis – und auch der kleinste – ist der Buchstabe Jud.

Auf der einfachsten Ebene betrachtet, ist die Form des Jud ein Punkt: ein Punkt, der G’ttes wesentliche Kraft repräsentiert; der eine G’tt, Der unteilbar ist. Zudem sieht das Jud wie eine Flamme aus, die immer höher steigt, was wiederum für die Seele des Juden steht, der sich nach der Einheit mit G’tt sehnt.3

Zusätzlich steht das Jud auch für die Art, wie der Segen von G’tt zu Seinem Volk gelangt. Das Jud repräsentiert einen Samentropfen, die konzentrierte Kraft G’ttes. Das Jud steht für einen Übertragung, wegen seiner besonderen Form – und durch diese reist der Segen G’ttes in unsere Welt. Das Dalet besitzt Höhe und Breite, es steht für die physische Welt und verdeutlicht, wie sich G’ttes Segen in jeder Facette der Natur unserer Welt manifestiert. Dies lehrt uns, dass G’ttes Segen nicht allein im Himmel verbleibt. Er fließt hinunter in diese körperliche Welt und stattet uns mit physischer Gesundheit, Nahrung und Erfolg aus. Möglicherweise beginnt aus diesem Grund jeder der drei Abschnitte des Birkat Kohanim mit dem Jud:4
Der Ew-ge segne dich und behüte dich.
Der Ew-ge lasse dir Sein Angesicht leuchten und sei dir gnädig.
Der Ew-ge wende die Sein Angesicht zu und gebe dir Frieden.

Zudem beginnt jeder Buchstabe des Aleph-Beis mit einem Jud, einem Punkt. Dies illustriert die in jedem Buchstaben wohnende Spiritualität des hebräischen Alphabets, und dass die Tora und G’ttes Lehren alle für den Jid geschaffen wurden.

Gematria

Der numerische Wert des Jud ist zehn. Bis jetzt haben wir die einstelligen Zahlen des Aleph-Beis erörtert. Nun treten wir in das Reich der zweistelligen Zahlen ein. Nach dem Jud erhöht sich der numerische Wert des jeweils folgenden Buchstaben um zehn, anstatt um eins. Jud ist zehn, Kaf ist zwanzig, Lamed ist dreißig, Mem vierzig, und so weiter. Im Judentum ist die Nummer zehn sehr bedeutend. Sowohl in der Tora, dem Talmud, der Kabbalah, als auch in Chassidus ist die Nummer zehn ein Grundstein für jeden Aspekt der Schöpfung.

Zuerst die zehn Aussprüche, durch die G’tt die Welt erschuf. Als nächstes kommen die zehn Generationen von Adam zu Noah, und die zehn Generationen von Noah zu Abraham. Dann waren die zehn Plagen, welche G’tt über das ägyptische Volk brachte, und zehn Wunder, welche Er für Sein Volk vollbrachte, um sie von den Plagen zu schützen. G’tt stellte dem jüdischen Volk in der Wüste zehn Prüfungen. Und, natürlich, gab uns G’tt die zehn Gebote.5

Die Tatsache, dass zehn für Heiligkeit steht, ist ein weiterer Grund für die Wichtigkeit des Jud. Der Talmud sagt uns,6 dass, wenn sich zehn Juden versammeln, G’tt in ihrer Mitte weilt. Die Tanja7 gibt ein Beispiel, wie kraftvoll diese Versammlung ist. Es heißt, dass, wenn ein Engel über den Raum fliegt, in dem sich die Juden versammelt haben, - auch wenn zwischen ihnen keine Worte der Tora gewechselt würden – würde sich der Engel, ob der Existenz des heiligen Lichtes, welches von ihrer vereinten Energie ausgeht, verbrennen. Dies ist die Kraft der zehn Seelen. Und wenn sich diese zehn Seelen für das Tora-Studium und das Gebet versammeln, wie viel stärker ist dann ihre Kraft.

Woher wissen wir um die Heiligkeit der zehn? Von der Geschichte der Meraglim – der Kundschafter. Moses sandte zwölf Kundschafter aus, um das Land Kanaan (das Land Israel) zu durchreisen. Zwei der Kundschafter, Joschua und Kaleb, brachten eine positiven Bericht vor: „Wenn G’tt es verlangt … werden wir es erreichen und es einnehmen.“8 Die anderen zehn berichteten negativ: “Wir kommen gegen diese Menschen nicht an … Es ist ein Land, dass seine Einwohner verschlingt.”9 G’tt entgegnete, “Wie viel länger muss ich unter dieser bösen Gemeinde verweilen (Edah)?”10, was sich offensichtlich auf diese 10 Männer bezog.

Von hier lernen wir, dass sich eine Gemeinde (Edah) auf eine Gruppe mit zehn bezieht, einen Minjan. Hieraus folgt eine Vielzahl von wichtigen Fragen. Warum basiert das Konzept, das zehn Männer einen Minjan bilden, auf der Tatsache, dass zehn problematische Kundschafter aus dem Land Israel zurückkehrten? Wie wir sagen schließlich, dass zehn Verräter den Beweis darstellen, dass G’tt nur in einer Gemeinde von zehn verweilen kann, und dass die Schechina (die Manifestierung der G’ttlichkeit) nur in solch einer Versammlung existieren kann?

Bei der Prüfung des Fehlverhaltens der Kundschafter realisieren wir, dass sie nicht so bösartig waren. Die Kundschafter waren die Führer von zehn der zwölf Stämme. Sie waren heilige Menschen.11 Als Moses sie in das Land Israel sandte, sahen sie ein wunderschönes Land, fruchtbaren Boden, ein wunderbares Klima und große, prächtige Früchte. Nach ihrer Rückkehr sagten sie zu Moses, „es ist ein Land, dass seine Einwohner verschlingt“ – Bedeutung – „Es ist nicht so, dass wir Kanaans Einwohner nicht physisch bezwingen könnten, aber wenn wir in dieser materialistischen Umgebung wohnen, gibt es keine Möglichkeit unsere gegenwärtige spirituelle Stufe zu erhalten. Wir werden vom Materialismus verschlungen.“

G’tt erwählte uns um Seine heilige Tora zu studieren. Er erwählte uns, um allen Völkern der Welt ein Licht zu sein. Wie konnte dies das jüdische Volk schaffen, durch das Leben in Israel, indem man sich in diesem physischen Wunderland verwirklichte, würden sie ihre Verantwortungen vergessen? Anstelle des täglichen Studierens und des Betens würden sie den Boden bearbeiten. Sie würden eine vorzügliche Ernte einfahren. Und sie würden all das vergessen, weswegen sie schließlich gekommen sind. In der Wüste wurde das jüdische Volk vollkommen unterhalten. Sie hatten Manna vom Himmel zu essen. Sie hatten Wasser von der Miriams Quelle zu trinken. Ihre Kleider wurden gewaschen und erhalten durch die Wolke der Herrlichkeit. Was taten sie also den ganzen Tag? Sie lernten Tora. Sie diskutierten ihre Anweisungen und tauchten in ihre Geheimnisse.

In der Einführung des Rambam zur Mischna, betrachtet er, wie die mündliche Tora dem Volk mitgeteilt wurde. Jedes Mal, wenn G’tt ein Gesetz an Moses gab, lehrte Moses es viermal: zuerst Aaron, dann Aarons Söhnen, dann den siebzig Ältesten, und dann dem jüdischen Volk … Nach all dem teilte sich das Volk in kleine Gruppen und besprach das jeweilige Gesetz, analysierte es bis ins kleinste Detail, bis jeder einzelne Aspekt klar war. Dies war der Alltag des jüdischen Volkes in der Wüste.

Moses Kundschafter waren große Tora-Gelehrte und heilige Juden. Sie sagten, „Sieh, wenn wir in das Land von Israel gehen, werden wir nicht die Zeit haben uns zusammenzusetzen und all die kleinen Details der Halacha zu diskutieren. Wir werden nicht die Möglichkeit haben das Gesetz tiefgründig zu analysieren, oder es genauestens an unsere Kinder zu übermitteln. Aus diesem Grund ist Israel ein Land, welcher alle seine Einwohner verschlingen wird. Das jüdische Volk wird mehr in das Physische, als in das Spirituelle, eintauchen.“ Darum sagten die Kundschafter zu Moses, „Wir wollen nicht gehen.“ Offensichtlich war dies eine Verfehlung. Aber warum war dies eine Verfehlung, für die sie mit dem Tode bestraft wurden? Weil es G’ttes ursprüngliche und grundlegende Absicht war, dass wir in die Welt gehen und dem Physischen nicht ausweichen, sondern um das Physische in das Spirituelle umzuwandeln. Dies ist letztlich das Ziel des jüdischen Volkes.

So stellt der Zwischenfall mit den Kundschaftern ein ziemlich einzigartiges Paradoxon dar. Die Kundschafter verhielten sich nicht richtig, weil sie nicht G’ttes Zielsetzung folgten das Land zu erobern. Demgegenüber führten sie einen wichtigen Punkt an. Sie wussten um die Versuchungen, die das jüdische Volk erwarten würden.

Nun stellen sie sich dieses Szenario vor. Eine Mutter weckt ihren achtjährigen Sohn für die Schule auf und er sagt, „Nein! Ich möchte nicht gehen und ich werde nicht gehen!“ Was entgegnet die Mutter? Sagt sie, „Steh auf! Du gehst zur Schule, egal ob du willst oder nicht“ – oder – „Oh, du möchtest nicht zur Schule gehen? Kein Problem. Aber du musst dann für die nächsten vierzig Jahre im Bett bleiben!“ Offensichtlich wird sie ihm sagen, dass er zur Schule gehen soll.

Ähnlich war es, als die Kundschafter sagten, „Wir möchten nicht in das Land gehen“, warum ignorierte G’tt sie nicht und forderte nicht, dass sie trotzdem gehen?

Weil sie nicht bereit waren. Es bedurfte größerer Studienanstrengungen.12

Wenn wir nun alle nur auf der Stufe der Kundschafter stehen – verpflichtet Tora zu lernen, nach Spirituellem zu streben und jede Minute des Tages mit G’tt verbunden zu sein! In ihrem eigenen Weg wollten die Kundschafter die Ära des Maschiach in diesem Augenblick beginnen.13 Aber die Zeit war nicht die richtige. Zuerst musste das jüdische Volk das Land betreten. Sie mussten es bearbeiten und seine Früchte G’tt darbringen, ein Beispiel erbringend wie alles in dieser physischen Welt mit dem Spirituellen verbunden ist. Dann, und nur dann, - in dieser Zeit und unser eigenen – würden wir für das Kommen des Maschiach bereit sein. Dies ist die Kraft dieses Verses, von dem wir das Konzept des Minjan ableiten. Bis zu diesem Tag ist es so, dass jedes Mal, wenn sich zehn Juden versammeln, es ein Quorum der Heiligkeit gibt.

Bedeutung

Die Bedeutung des Jud ist ein Jid – ein Jude. Das Jud kann ebenfalls Jad darstellen – eine Hand, die eine Anspielung auf G’tt ist, da wir sagen, dass G’tt uns mit einer starken Hand aus Ägypten führte.

Wie unterscheiden wir zwischen dem Jud, das G’tt repräsentiert, und dem Jud, welches auf den Menschen anspielt? Wir sehen oftmals in unseren Gebetbüchern, dass der Name G’ttes aus zwei aufeinander folgenden Juds zusammensetzt. Die beiden Juds bilden eine Kraft in zwei Namen G’ttes: Der erste Name G’ttes, das Tetragrammaton, wird Jud – Hei – Waw – Hei buchstabiert. Das Tetragrammaton steht für G’tt, wie Er hinter der Natur steht. Der zweite Name von G’tt ist A-donai, welcher Aleph – Dalet – Nun – Jud buchstabiert wird. Er deutet an, wie G’tt der Herrscher des Universums, sich selbst in der Natur manifestiert. Das Jud am Anfang des Tetragrammaton und das Jud am Ende von A-donai kommen zusammen – ein Jud, gefolgt von einem weiteren Jud – um die Verschmelzung dieser beiden Ausdrücke der G’ttlichkeit darzustellen.14 Diese Verbindung ist eine Bestätigung der Tatsache, dass, während wir in einer physischen Welt leben, in der das “Naturgesetz” gilt, G’tt wirklich der einzige ist, der die Natur [und damit auch die Gesetzlichkeiten] geschaffen hat.

Das Jud ist auch der erste Buchstabe in den beiden Namen des Juden. Der erste Name ist Israel. Juden werden Kinder Israels genannt – B’nei Israel. Israel meint beides:15 „Ich bin der Kopf“,16 und „Minister G’ttes“ –17. Die Terminologie „Minister von G’tt“ steht für den spirituellen Aspekt eines Juden, wenn er betet, Tora studiert, Taten erfüllt von Chessed vollbringt und all die anderen Mitzwot erfüllt.

Der zweite Name für Juden ist B’nei Ja’akow – die Kinder Jakobs. Jaakow ist eine phonetische Verbindung des Buchstaben Jud und des Wortes Akeiw. Jud steht für G’tt. Akeiw bedeutet „Ferse“, den niedrigsten Teil eines Menschen. Die Ferse nutzen wir, um über die Erde zu gehen. Darum ist es die Mission des Juden, in die Tiefen der materialistischen Welt zu gehen und dorthin das Jud G’ttes, die G’ttlichkeit, zu bringen. Dies betrifft nicht allein das Land Israel oder die Synagoge. Es bezieht sich auf jeden Platz, auf den der Fuß des Juden tritt. Wir müssen vom Schabbat in die Woche und vom Gebet in die Geschäftswelt, und dies mit der gleichen Absicht, mit derselben Hingabe, um G’ttes Schöpfung zu erfüllen und zu vervollständigen.

Wir hatten gesagt, dass es zwei Namen für einen Juden gibt. Aber woher leitet sich das Wort „Jude“ (Jehudi in hebräisch) tatsächlich ab? Wir sehen den Begriff Jehudi nicht in unseren Texten, bis auf Megillat Esther, die Rolle, welche wir zu Purim lesen.

In der Megillas Esther weist es Mordechai zurück, sich vor dem bösen Haman zu verbeugen. Er sagt: „Ein Mensch, ein Jude (Isch Jehudi), war in der Hauptstadt Schuschan, und sein Name war Mordechai.“18 Der Talmud19 sagt, dass Mordechai nicht vom Stamme Juda (Jehuda) kam. Vielmehr gehörte er zum Stamme Benjamin. So es vielmehr heißen müssen „Mordechai, der Benjaminite (Jemini).“ Der Talmud geht weiter, dass jeder, der sich dem Götzendienst entgegenstellt, und dadurch G’tt anerkennt, ein Jehudi, oder Jude, genannt wird.

Es ist interessant zu bemerken, dass der Buchstabe Jud, wenn er am Anfang eines Wortes steht, Beständigkeit repräsentiert. Das Konzept wird in Job ausgeführt:20 „So handelte (ja’ase) tun“, bezieht „Job alle seine Tage.“ Das Verb Asa sich üblicherweise auf eine einmalige Leistung. Hier geht ihm Das Jud stattet Asa mit Beständigkeit – das Jud voran aus. Job bot nicht nur dieses eine Mal Brandopfer für seine Kinder dar, sondern jedes Jahr zu diese Zeit – alle seine Tage.

Dasselbe Konzept gilt für den Namen G’ttes. Der Name G’ttes wird Jud – Hei – Waw – Hei buchstabiert. Das Wort Howe (Hei – Waw – Hei) bedeutet „Gegenwart.“ G’tt erschafft die Welt stetig – auch jetzt, wenn sie dies lesen. Das Jud am Anfang des Howe erinnert uns, dass Schöpfung kein einmaliger Akt war. Vielmehr formt G’tt die Welt in jedem augenblick aufs Neue.21

Das Wort Jehuda (d.h., Jehudi) – der Jude – beginnt ebenfalls mit einem Jud. Der Alter Rebbe erklärt,22 dass Jehuda „Lob“ und „Anerkennung“ bedeutet (etymologisch stammt es vom Wort Hod, zu loben, ab). Ein Jude lobt G’tt von Natur aus. Aber dies wird nicht lediglich ein- oder zweimal im Leben oder auch nur ein- oder zweimal am Tag verordnet. Das Lob wird jeden Moment unserer irdischen Existenz ausgedrückt. Dies ist da Jud, welches vor der Wurzel des Wortes Hod, „zu loben“, steht. Es steht für die Beständigkeit eines Juden, den angeborenen Wunsch G’tt zu loben. Natürlich, einige Tage kann dieses Verlangen verborgen sein und es kann sein, dass wir uns dessen nicht bewusst sind. Aber dies kann nie die immer währende Verbindung zu G’tt verstellen.

Im Lichte dieser Tatsache wollen wir eine der dunkelsten Perioden der jüdischen Geschichte betrachten. Hitler, möge sein Name ausgelöscht sein, zwang ale Juden dazu einen gelben Stern mit dem Wort “Jude” (d.h., Jehudi) zu tragen. Im Rückblick können wir sagen, das Hitlers Versuch, den jüdischen Funken auszulöschen, tatsächlich dazu führte, dass er sich wieder entzündete und hervortrat. Das Tragen des Sterns bedeutet, dass das jüdische Volk auch in den entsetzlichsten Zeiten niemals ablassen würde G’tt zu lieben und zu loben.

Jud. G’ttes unteilbare Kraft. Seine Hand. Sein Name. Ein Weg zu einer höheren Stufe des Verbindung und des Verstehens, ist für immer in unseren jüdischen Namen und unser Verlangen Ihn zu loben eingebettet.

Fußnoten
1.
1796 – 1850.
2.
Zwei „Punkte“ oder Juds, geschrieben Jud – Jud, stehen für zwei der Namen G’ttes. Siehe auch im Abschnitt „Bedeutung“ in dieser Ausgabe.
3.
Tanja, Anfang des Kap. 19.
4.
Sohar III, 290b.
5.
Pirkei Awot, Kap. 5.
6.
Megilla 23b.
7.
Tanja, Iggeret HaKodesch, Kap. 23
8.
Bamidbar 14:8; 13:30.
9.
Ibid. 13:31 – 32.
10.
Ibid. 14:27.
11.
Likkutei Tora, Anfang von Schlach; Likkutei Sichos, Bd. 4, S. 1042; Bd. 33, S. 86.
12.
Likkutei Sichos, Bd. 33, S. 87.
13.
Siehe Sefer HaSichos 5749, Bd. 2, S. 548, fn. 79; S. 549, fn. 87.
14.
Ibid., S. 668 ein Gespräch des Rebbe in Bezug auf schloshim von Rabbi Jacob J. Hecht, o.b.m.).
15.
Erhalten durch den Austausch der Buchstaben des Wortes Israel.
16.
Tora Or, S. 50a.
17.
Likkutei Tora, Dwarim, S. 32b.
18.
Ester 2:5.
19.
Megilla 13a.
20.
Kap. 1:5.
21.
Tanja, Scha’ar HaJichud WehaEmuna, Kap. 4.
22.
Tora Or, S. 45a.
von Aaron Leib Raskin
Rabbiner Aaron Leib Raskin wurde in Brooklyn, New York geboren. Er besuchte die Vereinigten Lubawitscher Jeschiwa und studierte am rabbinischen College of America in Morristown, NJ 1986. Als Chabad-Lubawistch Abgesandter, half Rabbi Raskin der Gemeinde B'nai Avraham in Brooklyn Heights sich im Jahr 1988 zu gründen, wo er als geistiger Führer arbeitete. Seine wöchentlichen Lesungen werden von Richtern, Anwälten, Ärzten und Menschen aus ganz New York gut besucht. Er ist Autor eines breiten Spektrums jüdischer Themen, von denen er mehr als 180 Audio-Kassetten aufnahm.
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