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Einführung

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Es gibt ungefähr 3.000 Sprachen und mehr als 66.000 Buchstaben, welche die Alphabete für diese Sprachen bilden. Nur eine Sprache und ein Alphabet ist G-ttlich geschaffen worden, die Buchstaben wurden allein durch G-tt geformt und gestaltet. Diese Sprache ist Laschon HaKodesch, das biblische Hebräisch.

So verwundert es nicht, dass die hebräischen Buchstaben vielschichtig sind. Die Buchstaben des hebräischen Alphabetes, das Alef-Bejt, sind so reich an Bedeutung, dass auch die größten Gelehrten des Judentums sich in langen Studien damit befassten um zu verstehen, warum G-tt sie schuf wie Er es tat. Üblicherweise besitzen hebräische Buchstaben:

1) Design - die spezifische Art, in der jeder Buchstabe geformt wird. Diese Form repräsentiert die G-ttliche Energie in jedem Buchstaben.

2) Gematria - jeder der Buchstaben des Alef-Bejt repräsentiert eine bestimmte Zahl, z.B. Alef = 1, Bejt = 2, usw.

3) Bedeutung - jeder Buchstabe hat viele Beutungen, z.B. steht der Buchstabe Alef für Führer, das Lernen, wundersam und vieles mehr. Bejt bedeutet Haus, usw.

4) Nekudot (Vokale) - die meisten Buchstaben haben einen Vokal, welcher aussagt wie er zu betonen ist.

5) Kronen - einige Buchstaben in der Tora besitzen Kronen - kleine Linien, welche oben an die hebräischen Buchstaben angefügt werden. Die Kronen haben ihre eigene besondere Bedeutung die über das Ausmaß dieses Werkes hinausgehen.

6) Cantillation - jedes Wort in der Tora ist mit einer musikalischen Note / Beschreibung versehen.

In diesem Buch werden wir uns mit den ersten vier Bereichen befassen. Die anderen beiden Bereiche lassen wir für eine andere Zeit und ein anderes Buch außen vor.

Aus grammatikalischen Gründen haben bestimmte hebräische Buchstaben zwei unterschiedliche Betonungen (z.B. Bejt und Wejt, Kaf und Chaf, Pej und Fej, Schin und Sin, Tav und Sav). Ungeachtet ihrer Betonungen in dem jeweiligen Wort, werden wir die Buchstaben bei ihren ersten Namen nennen (z. B. Bejt, Kaf, Pej, usw.)

Es ist bedeutsam zu bemerken, dass viele Wörter in Hebräisch, wie in allen semitischen Sprachen, - obwohl sie phonetisch unterschiedlich klingen - die gleiche Wurzel haben und aus deswegen miteinander in einer Beziehung stehen. Zum Beispiel: Alef, Aluf und Ulfana haben alle die Alef, Lamed und Pej die gleiche Wurzel und so sind auch die jeweiligen Bedeutungen verbunden.

Wenn die gleichen Buchstaben vertauscht werden, um unterschiedliche Worte zu bilden, so behalten sie, entsprechend der Kabbala, die gemeinsame Kraft der von ihnen geteilten Gematria. Aufgrund dessen behalten die Worte eine Verbindung in den unterschiedlichen Formen. Hierfür finden wir ein Hazar klassisches Beispiel mit dem Wörtern Sohar (ein Raza (ein Verlangen) und Licht, welches von innen scheint). Alle drei Wörter teilen die gleichen drei Buchstaben: Zaddik, Rejsch und Hej, allerdings in unterschiedlichen Kombinationen. Der Baal Schem Tow1 erklärt2 die Verbindung zwischen den Worten wie folgt: Wenn jemand Unannehmlichkeiten (Hazar) erfährt, und jemand mit großer Hingabe danach strebt Tora zu studieren und zu beten (Raza), ist jemand mit dem G-ttlichen Licht erleuchtet (Sohar), welches ihm hilft seine Schwierigkeiten in Segnungen zu verwandeln.3

Weil ein hebräischer Buchstabe Licht ausstrahlt, Os genannt, Verständnis und Klarheit, wird er Asa Boker verbunden mit der Passage4 - "Morgen wird kommen". Deswegen haben wir beschlossen unser Buch Buchstaben des Lichtes zu nennen - das Licht der Weisheit und des Verstehens, welches von den Buchstaben der Tora ausgeht.

Energie in den Buchstaben

Zuzüglich zu dem Licht in den Buchstaben in geschriebener oder gedruckter Form (z.B. in einer Tora-Rolle), gibt es ein eigentliches Licht in jedem Buchstaben, unabhängig davon, ob er auf Papier geschrieben ist oder nicht. Dies sind die Buchstaben der Schöpfung.

Die Mischna legt dar:5 "Mit zehn Äußerungen erschuf G-tt die Welt."

Wie ein Zimmermann Werkzeuge gebraucht um ein Haus zu bauen, so benutzte G-tt die zweiundzwanzig Buchstaben6 des Alef-Bejt um den Himmel und die Erde zu formen. Sie sind der metaphorische Wald, Steine und Nägel, Eckpfosten und Balken unseres irdischen und spirituellen Daseins.

G-tt erschuf das Alef-Bejt vor der Erschaffung der Welt. Der Maggid von Mesritsch7 erklärt8 dies auf der Basis des ersten Verses im Buch Genesis. "Am Anfang erschuf G-tt die Himmel und die Erde." Das Wort Es wird mit einem Alef buchstabiert welcher der erste Buchstabe des Alef-Bejt ist, und mit einem Tav, welcher der letzte Buchstabe ist. Das Wort Es wird an dieser Stelle als ein überflüssiges Wort angesehen. Dort gibt es eigentliche keine Übersetzung für dieses Wort, und seine Funktion ist hauptsächlich ein grammatikalischer Kunstgriff. Warum ist also "Es" zweimal in der ersten Zeile der Tora geschrieben? Es deutet darauf hin, dass am Anfang nicht die Himmel und die Erde als erstes geschaffen wurden, sondern das Alef-Bejt. Ohne diese Buchstaben wären die Aussprüche, mit denen G-tt das Universum geformt hatte, unmöglich gewesen.

Ferner erklärt Rabbi Israel Baal Schem Tow den Vers:9 "Für immer hängen die Worte G-ttes in den Himmeln." Das Entscheidende hierbei ist es zu realisieren, dass G-tt die Welt nicht nur einmal erschuf. Seine Worte erschienen nicht nur und vergingen wieder. Im Gegenteil, G-tt erschafft die Welt jeden Moment neu. Seine Worte "hängen (beständig) in den Himmeln." Und das Alef-Bejt ist die Grundlage dieses fortwährenden Prozesses der Schöpfung.

Der Lubawitscher Rebbe, Rabbi Menachem M. Schneerson sel. A., erklärt,10 dass die Quelle der zweiundzwanzig Buchstaben noch höher ist als die der zehn Gebote. Wie es dargelegt ist:11 "Mit dir (der Essenz von G-tt) werden die Juden gesegnet". Das Bejt (dass eine Gematria von zwei hat,) und das Kaf (= 20) sind zusammen gleich 22. Durch die zweiundzwanzig Buchstaben des Alef-Bejt ist das jüdische Volk mit G-tt verbunden und erhält alle seine Segnungen.

Die Essenz dieses Werkes

Die Essenz dieses Werkes - welches es sowohl einmalig macht, als auch eins mit dem anderen verwebt - sind die Lehren des heiligen Lubawitscher Rebbe, Rabbi Menachem Mendel Schneerson, den wir in dem Buch hindurch einfach als "der Rebbe" bezeichnen werden. Es ist meine aufrichtige Hoffnung, dass die hierin übermittelt Ideen nicht verwässert oder die wahre Intention des Rebbe falsch ausgelegt wird.

Fußnoten
1.
Reb Israel Baal Schem Tow, der Gründer der chassdischen Bewegung (1698-1760)
2.
Kesser Schem Tow, S. 12c.
3.
Sefer HaMaamarim von Rebbe Rayatz, 5689; Maamar beginnend mit den Worten "Ma Towu," datiert 12-13 Tammus.
4.
Jesaja 21:12.
5.
Pirkej Awot 5:1.
6.
Obgleich auf den Alef-Bejt-Tafeln zweiunddreißig Buchstaben dargestellt werden, zählen wir nur zweiundzwanzig Buchstaben. Zehn der zweiunddreißig Buchstaben sind Ableitungen von Buchstaben und werden nicht als eigenständig angesehen. Fünf von ihnen sind die Schlussformen von Buchstaben (z.B. Chaf-, Mem-, Nun-, Pej-, und Zaddik-Sofit), fünf weitere sind Kehllaute, z.B. Wejt, Chaf, Fej, Sin, Sav werden als "sanft" angesehen. Siehe Anfang von Sefer Jetzira und Sefer HaSichot 5750, S. 448.
7.
Ein Anhänger und der Nachfolger von Rabbi Israel Baal Schem Tow, dem Gründer der chassidischen Bewegung. Geboren in Russland, in den frühen 1700er Jahren. Der Maggid verstarb am 19. Kislew des Jahres 1772.
8.
Or Tora, Remes 3.
9.
Psalm 119:89.
10.
Sefer HaSichot 5752, Band 2, Seite 351, Vaad L'Hafozat Sichot, NY, 1992.
11.
Bereschit 48:20. Terminologie für eine eindeutige Nutzung präsentieren wir ihnen eine List mit allgemein gebrauchten Begriffen. Tora - Die fünf Bücher Moses. Es kann aber ebenfalls für das ganze geschriebene und mündliche Gesetz verwendet werden.
von Aaron Leib Raskin
Rabbiner Aaron Leib Raskin wurde in Brooklyn, New York geboren. Er besuchte die Vereinigten Lubawitscher Jeschiwa und studierte am rabbinischen College of America in Morristown, NJ 1986. Als Chabad-Lubawistch Abgesandter, half Rabbi Raskin der Gemeinde B'nai Avraham in Brooklyn Heights sich im Jahr 1988 zu gründen, wo er als geistiger Führer arbeitete. Seine wöchentlichen Lesungen werden von Richtern, Anwälten, Ärzten und Menschen aus ganz New York gut besucht. Er ist Autor eines breiten Spektrums jüdischer Themen, von denen er mehr als 180 Audio-Kassetten aufnahm.
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1 Kommentar
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Lehmann Reinhard Speyer, Deutschland via chabad-baden.de 18. Juli 2007

Shalom,
Danke für die kleine Einführung in die hebräischen Buchstaben!
Dieses ist mir etwas fremd jedoch dank ihrer Arbeit wird sich das etwas ändern. Reply

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