Kontakt
Der Baal Schem Tov war bekannt dafür, ein Wanderprediger zu sein. Einige seiner Geschichten und Begegnungen haben wir hier dokumentiert.

Geschichten vom Baal Schem Tow

Geschichten vom Baal Schem Tow

 E-Mail
In Modziboz, wo der heilige Rabbi Israel Baal Schem Tow lebte, wohnte auch ein junger Mann namens Elia Sokolover. Dieser war von den wunderbaren Lehren des großen Mannes und von der Haltung seiner frommen Anhänger stark beeindruckt.
Einst offenbarte der Himmel dem Baal Schem Tow, dass ein einfacher Hirte namens Mosche dem H-rrn, gepriesen sei Er, besser diene als der Baal Schem Tow.
Bevor Rabbi Israel Baal Schem Tow mit seiner Lehre an die Öffentlichkeit ging und von Nah und Fern Schüler zu ihm strömten, war er fast immer auf Reisen.
Rabbi Israel Baal Schem Tow unterrichtete seine Schüler, als sie von einem Klopfen an den Fensterladen gestört wurden. Ein armer Bauer, der einen Wagen voller Werkzeuge zog, schaute durchs Fenster.
Der große chassidische Meister Rabbi Israel Baal Schem Tow pflegte jeden Tag viele Stunden lang zu beten. Seine Schüler, die ihre Gebete längst beendet hatten, bildeten einen Kreis um ihn.
Der Baal Schem Tow und sein Schüler Rabbi Menachem Mendel von Ber gingen eine verlassene Landstraße entlang, fern jeder Zivilisation. Alles war öde und von der heißen Sommersonne verbrannt.
Mosche Schlomo war ratlos. Er hatte den Baal Schem Tow um einen Segen gebeten, weil er sich Kinder wünschte; doch der Rebbe hatte die Bitte ignoriert und ihm stattdessen einen Segen für gute Geschäfte und Wohlstand erteilt.
Der fromme Rabbi Jisrael Baal Schem Tow, der Gründer des Chassidismus, den man auch Bescht nennt, saß in seinem Zimmer. Ein leises Klopfen an der Tür unterbrach seine Gedanken, und sein Sekretär meldete einen Besucher.
Es war ein ganz normaler Schabbat beim Baal Schem Tow. Gleich nach den Abendgebeten, noch vor der Hawdala, eilte eine Frau in den Raum, in dem der Baal Schem Tow und seine Chassidim beteten.
Einmal lebte ein reicher Chassid, der für seine Frömmigkeit und Gelehrsamkeit bekannt war. Nennen wir ihn Reb Jaakow. Eines Tages stand der völlig verstörte Reb Jaakow vor dem großen chassidischen Meister Rabbi Israel Baal Schem Tow und wäre fast in Tränen ausgebrochen.
Es war ein kühler, windiger Tag, als der Baal Schem Tow in seine Kutsche stieg. Wie üblich ließ er die Pferde laufen, wohin sie wollten. Sie sollten ihren Herrn in ein kleines Dorf bringen, wo der Zadik seine Mitjuden mit seiner Begeisterung für G-tt anstecken wollte.
Der dritte Rebbe von Chabad, Menachem Mendel von Lubawitsch (1789–1866), sagte einmal zu seinen Chassidim: „Der Baal Schem Tow liebte das Licht.
Der Baal Schem Tow, der Gründer der chassidischen Bewegung, besuchte einmal einen seiner Chassidim, Raw Nisan. Er überreichte ihm einen verschlossenen Umschlag und bat ihn, zum Schloss des Grundherrn, Graf Radswill, zu fahren und den besten Freund des Grafen, Pierre Louis, zur Rückkehr zum Judentum zu bewegen.
Vor seinem Tod sagte Rabbi Israel Baal Schem Tow zu seinen Schülern: „Ihr müsst einen neuen Meister und Mentor suchen, denn ich werde diese Welt bald verlassen.“
Einmal kam ein Mann zu Rabbi Israel Baal Schem Tow und schüttete ihm sein Herz aus.
Ein Patient war so schwach, daß er kein Wort sprechen konnte. Der Arzt versuchte verzweifelt, sein Leben zu retten.
Obwohl der Baal Schem Tow lange nach den Gräueltaten der spanischen Inquisition lebte, gab es zu seiner Zeit noch Marranos, die mit dem Tode bestraft wurden, wenn sie die Mizwot befolgten.
Der Schammes der Synagoge des Baal Schem Tow war mit seiner Arbeit fast fertig. Wie üblich wollte er noch das Zimmer des Rebbe putzen. Als er eintrat, sah er überrascht, dass der Bescht auf dem Bett lag und schlief.
Eines Tages rief Rabbi Jisrael Baal Schem Tow einen seiner Chassidim zu sich und fragte ihn: „Willst du lernen, ein frommer Mann zu werden?“ „Ja, Rebbe“, antwortete der Chassid.
Eines Tages wies Rabbi Israel Baal Schem Tow einige seiner Schüler an, eine Reise zu machen. Er sagte nicht, wohin, und sie fragten nicht; sie ließen sich von der g-ttlichen Vorsehung leiten und vertrauten darauf, dass ihnen Ziel und Zweck der Reise offenbart würden, sobald es notwendig war.
Rabbi Israel Baal Schem Tow, der später den Chassidismus gründete, lebte viel Jahre lang ein „verborgenes Leben“.
Rabbi Israel Baal Schem Tow begegnete einmal einem Prediger, der seine Zuhörer immerzu wegen ihrer Sünden schalt.
Kurz bevor der Baal Schem Tow starb, erteilte er jedem seiner engsten Schüler einen besonderen Auftrag, um den Chassidismus zu verbreiten.
Es war Freitagnachmittag, und Reb Jossele war nach einem langen Arbeitstag auf dem Heimweg. Er war ein Hausierer, der in den Dörfern Russlands neue Töpfe verkaufte und alte reparierte.
Ein Mann klagte bei Rabbi Israel Baal Schem Tow: „Ich habe in einem heiligen Buch gelesen: Wenn ein Mensch vierzig Tage lang keine leeren Worte spricht und auf weltliche Genüsse verzichtet, erscheint ihm der Prophet Elija und enthüllt ihm die Geheimnisse der Schöpfung.
"Die heiligen Schriften sagen, wenn jemand so und so lange faste, zeige sich ihm der Prophet Elijahu selbst."
Die Schüler des Baal Schem Tow (Bescht) waren in der Studienhalle versammelt. Einer von ihnen äußerte den unausgesprochenen Wunsch der anderen: „Bitte, Meister, lasst uns Elija sehen.“ Der Bescht versprach es.
Vor vielen Jahren wurde ein hoher Regierungsbeamter in Spanien beschuldigt, insgeheim Jude zu sein. Priester verhafteten ihn und stellten ihn vor ein kirchliches Gericht.
An einem Freitagnachmittag besuchte der Baal Schem Tow eine Kleinstadt, um dort den heiligen Schabbat zu feiern. Bei seinen normalen Besuchen dort pflegte er bei einem reichen Bürger zu wohnen, der sich über die Ehre freute, den Zadik zu beherbergen.
Was für eine Ehre! Der Gastwirt betrachtete es fast als heiliges Vertrauen, dass der Baal Schem Tow jedes Mal, wenn er in der Gegend weilte, bei ihm abstieg. Ein besonderes Zimmer war immer vorbereitet, für den Fall, dass der Zadik vorbeikam.