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Die Gesetze des Segensspruches über einen blühenden Obstbaum

Die Gesetze des Segensspruches über einen blühenden Obstbaum

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• Wenn jemand einen blühenden Obstbaum das erste Mal zur Blütezeit im Monat Nissan (April/Mai) sieht, spricht man diesen Segensspruch:

Transliteration:

Baruch ata Ado-naj, Elohenu Melech haOlam, schelo chiser be'olomo klum uwara wo Berijot towot we'ilanot towot lehanot bahem benej Adam.

Übersetzung:

Gesegnet seist Du, G-TT, unser G-tt, König des Universums, der es in Seiner Welt an nichts fehlen ließ und der gute Geschöpfe und gute Bäume schuf, die die Menschen genießen.

• Dieser Segensspruch wird nur einmal im Jahr gesagt, dass erste Mal wenn man einen Obstbaum blühen sieht.1

• Die ideale Zeit für diesen Segensspruch ist im Monat Nissan. Wenn man aber keinen blühenden Obstbaum bis zum darauffolgenden Monat Ijar gesehen hat, kann man diesen Segensspruch auch im Nachhinein noch sagen.2

• Es ist erlaubt, diesen Segensspruch auch am Schabbat und an Feiertagen zu sprechen.3 Vorzugsweise wäre es schön, wenn man den Segensspruch vor zwei Obstbäumen spricht. Sieht man aber nur einen, ist es trotzdem erlaubt den Segensspruch zu sprechen.4

• Es ist nicht erlaubt, den Segensspruch auf einen Obstbaum zu sprechen, welcher aus zwei Obstsorten veredelt wurde, wie z.B. der Nektarinenbaum.5

• In Australien oder andern Ländern auf der südlichen Erdhalbkugel wo Obstbäume in den Monaten Elul und Tischrei (September/Oktober) blühen, kann der Segensspruch trotzdem zu dieser Zeit gesagt werden.6

Fußnoten
1.
Es gibt eine Reihe von Rabbiner, darunter auch Rabbi Elja Rabba, die sagen, wenn man es versäumt hat den Segensspruch zur angebrachten Zeit zu sprechen, kann man ihn beim zweiten Anblick des blühenden Obstbaumes wiederholen. Der "Alte Rebbe" entschied sich gegen diese Meinung. Hat man die Gelegenheit verpasst, so die Meinung des "Alten Rebbe", muss man bis zum kommenden Jahr mit dem Segensspruch warten.
2.
Seder Birchas Hanehnin 13:14, Ktzos HaSchulchan 66:9, Badei HaSchulchan 69:18.
3.
Nitei Gavriel, Pesach 6:7.
4.
Badei HaSchulchan 69:18.
5.
Nitei Gavriel Pesah 6:13. Die Nektarine ist eine Mutation des Pfirsichs.
6.
Nitei Gavriel zitiert den Minchas Yitzchok Vol. 10:16.
von Eliezer Wenger
Rabbi Eliezer Wenger lehrt Halacha (Jüdisches Gesetz) und andere Themen seit über 10 Jahren an der Beth Rivkah High School in Montreal, Kanada. Er ist der Rabbiner Oneg Shabbos Gemeinde in Montreal und Autor vieler Bücher über das jüdische Gesetz.
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