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Warum beschneiden?

Warum beschneiden?

Die Wichtigkeit der Brit Mila

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Gratuliere! Sie haben ein neues Leben auf die Welt gebracht!

Nach der gewaltigen Welle fröhlicher Telefonanrufe an Ihre Familie und Ihre Freunde, ertappen Sie sich plötzlich dabei, wie Sie Ihr kleines Baby zum ersten Mal halten. Sie blicken ganz bewegt auf den Kleinen. Sie sehen in diesem neuen, klitzekleinen menschlichen Leben einen potentiellen zukünftigen Fortbestand der Familie.

Die Geburt ist einer der einzigen Momente im Leben, wo wir der G-ttlichkeit von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.

In der Tat wird dieses neugeborene Kind die Kette des jüdischen Lebens fortsetzen, das vor ein paar Jahrtausenden begonnen hat mit unserem Patriarchen Abraham und unserer Matriarchin Sara. Dieses neue Leben ist ein weiteres Kettenglied in der Kette jüdischer Geschichte.

Sie blicken ganz bewegt auf den Kleinen. Sie sehen in diesem neuen, klitzekleinen menschlichen Leben einen potentiellen, zukünftigen Fortbestand der Familie.Der erste Mensch, der sich zu beschneiden aufgefordert wurde, war Abraham, als er neunundneunzig Jahre alt war. G-tt teilt ihm mit (Genesis 17:7): "Und Ich werde Meinen Bund zwischen Mir und dir und deinen Nachkommen nach dir schließen über ihre Generationen hinaus, ein immerwährender Bund dein G-tt zu sein und der deiner Nachkommen nach dir." Als Zeichen seiner verbindlichen Verpflichtung G-tt gegenüber hat Abraham seinen Körper mit dem Zeichen des Bundes markiert, Abraham hat die wesentliche Verbindung jedes Juden mit G-tt zum Ausdruck gebracht.

G-tt hat dem jüdischen Volk befohlen (Levitikus 12:2): "Am achten Tag soll das Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden." Die Ausführung der Beschneidung, wodurch die Vollendung des Körpers gezeichnet wird, ist eine menschliche Handlung. Daraus lernen wir, dass unsere spirituelle, emotionelle, moralische und ethische Vollendung von unserer menschlichen Handlung abhängt. G-tt kann das nicht an unserer Stelle tun.

Es gibt viele Partnerschaften, die ein Mensch im Verlauf seines Lebens eingehen wird. Die meisten von ihnen werden auf natürliche Weise enden oder von einer der beiden Parteien aufgehoben werden. Die Brit Mila (rituelle Beschneidung) ist ein Symbol unserer Partnerschaft mit G-tt. Eingraviert in unserem physischen Körper wird dieser Bund nie in Vergessenheit geraten.

Die rituelle Beschneidung – Brit Mila – ist ein Symbol unserer Partnerschaft mit G-tt.Der Bund mit G-tt übersteigt den menschlichen Verstand. Es ist ein Bund, der unbedingte Hingabe verspricht, egal was auch immer sich zwischen dem jüdischen Volk und G-tt ereignen mag. Es handelt sich um einen Bund, der absolut und unveränderlich ist. Aus diesem Grund wird ein Jude schon als Säugling beschnitten, wo er seine Fähigkeit, logisch zu denken oder zu beurteilen, noch gar nicht entwickeln konnte, denn der Bund der Beschneidung ist keine intellektuelle oder kalkulierte Partnerschaft. Die Beschneidung eines Säuglings veranschaulicht, dass die Verbindung zwischen den Juden und G-tt jenseits jeder Rationalität liegt.

G-tt hat ausgerechnet dasjenige Organ gewählt, das die Quelle des Lebens darstellt, das jedoch auch für die niedrigsten Handlungen benutzt werden kann, um es durch die Beschneidung zu heiligen. Daraus lernen wir die tiefgründige Botschaft, dass wir jeden physischen Drang für heilige Zwecke einsetzen können.

Jahrtausende haben die Juden, selbst unter Verfolgungen, ihre Söhne beschnitten und wenn nötig, die Dienste eines Mohels (der sich darauf spezialisiert hat, Beschneidungen auszuführen) in Anspruch genommen. Dieser kennt sich in allen Feinheiten der korrekten Ausführung der rituellen Beschneidung bestens aus. Indem Sie Ihren Sohn rituell beschneiden lassen, erreichen Sie die spirituelle Ebene Ihrer Vorväter, indem Sie Ihr Kind mit G-tt in einem unzerbrechlichen Bund vereinen.

von Dovid Zaklikowski
Dovid Zaklikowski ist Redakteur bei Chabad.org und ein Mitglied des Chabad.org Frag den Rabbi Teams.
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Die Beschneidung ist das erste Gebot das Abraham, dem ersten Juden, von G-tt gegeben wurden ist. Die Brit Mila nimmt eine zentrale Bedeutung im Judentum ein.
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