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Sklaverei

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Pessach naht. Bald werde ich mit meiner Familie und meinen Freunden an der Sedertafel sitzen und wir werden uns die gleichen Fragen wie jedes Jahr stellen: Was feiern wir eigentlich? Warum sitzen wir alle hier?
In einer Ausgabe des Wall Street Journals befasste sich ein Artikel mit einer faszinierenden Studie. Leute, die unter hohem Druck arbeiten, nehmen sich dazwischen öfter frei, um die Seele baumeln zu lassen und „den Druck rauszulassen“.
Ist wirklich nötig, nach über 3.000 Jahren immer noch die Freiheit unserer Vorfahren von der ägyptischen Sklaverei zu gedenken? Können wir uns nicht wichtigeren und zeitgenössischeren Dingen widmen?
Völker teilen Dinge. Ideen, Geschichten, Erfahrungen – alles was mit dem Dasein eines Volkes zusammenhängt. Deshalb bin ich recht skeptisch, sobald ein Volk anfängt zu sagen: „Weißt du, was einzigartig ist an unserem Glaubenssystem, das sonst niemand hat?“
Es ist einfach, Pharao abschätzig zu sehen, wenn man die Dinge oberflächlich betrachtet.
Wie kann man also große Ideen am leben erhalten, selbst wenn sie nicht länger neu und aufregend sind?
Ich schuf mich selbst? Hört sich lächerlich an, nicht wahr? Irgendwie hatte ich den Eindruck, Pharao wäre ziemlich schlau. Warum würde ein schlauer Typ eine lächerliche Aussage wie "ich schuf mich selbst" machen?
Was beflügelt mich, was bringt mein Blut in Wallung? Welche Gedanken stellen sich ein, wenn ich „an nichts Besonderes“ denke?
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