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Montag 26. Februar 2018

Halachische Zeiten (Smanim)
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Jüdische Geschichte

Raschi, der wichtigste und grundlegendste Kommentar der Thora wurde heute am 11. Adar zu ersten Mal in Reggio di Calabria (Italien) gedruckt. Das besondere an diesem Druck war, dass zum ersten Mal die fünf Bücher Moses gemeinsam auf einer Seite mit dem Thorakommentar von Rabbiner Schlomo Yitzchaki abgedruckt wurden war. Diese Anordnung finden wir auch noch heute in unseren Chumaschim.

Es war auch das erste Mal, dass man die abgerundete hebräische Schriftart benutzte, welche später als Raschi-Schrift bekannt wurde.

Rabbiner Yosef Rosen, mehr bekannt als der Ragotchover Gaon (Genie), verstarb am Donnerstag, den 5. März 1936 in Wien.

Rabbiner Rosen wurde 1858 in der weißrussischen Stadt Rogatchov geboren und wuchs dort auf. Über Jahrzehnte arbeitete er als Rabbiner der lettischen Stadt Dvinsk. Er war ein unvergleichbares Genie, dessen tiefgründiges Verständnis des Talmuds viele seiner Schüler später Gelehrte hervorbrachte. Für gewöhnlich demonstrierte er uns die berühmten Debatten des Talmuds in einer klar verständlichen Sprache.

Rabbiner Rosen schrieb viele tausend Responsa auf den Talmud und die jüdische Halacha. Viele von dem wurden in einem Set zusammengefasst, heute bekannt als Zafnat Paneach.

Gesetze und Bräuche

Zu Zeiten des Talmuds wurde eine spezielle Vereinbarung für Juden geschlossen, die in kleineren Städten oder Dörfern wohnten, die Lesung der Megilla (Das Buch Esther) am Montag oder Donnerstag vor Purim zu hören. Montag und Donnerstag waren die traditionellen Marktage.

Jenachdem wie jedes Jahr Purim ausfiel, bedeutete dies, dass man die Megilla schon am 11. bis zum 15. Adar lesen konnte, um seiner Verpflichtung nachzukommen, die Megilla gelesen bzw. gehört zu haben. (siehe hierzu den Talmud, Beginn des Traktats Megilla)