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Donnerstag 22. Februar 2018

Halachische Zeiten (Smanim)
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Jüdische Geschichte

Moses wurde am 7. Adar des Jahres 2368 nach der Schöpfung (1393BCE) in Ägypten geboren und verstarb an seinem 120. Geburtstag – 7. Adar 2488.

Maimonides nannte Moses “den perfektesten Menschen” und unsere Weisen sagten über ihn, dass “die Schechina durch seinen Mund sprach.” Die Torah bescheinigt dem Mann, der die Kinder Israels aus Ägypten führte und die Thora von G'tt erhielt, “der bescheidenste Mann auf Erden” zu sein.

Moses wurde in einer Zeit in Ägypten geboren, in der die Israeliten den Herrschern des Landes als Sklaven dienen mussten und in dieser Position der Willkür der Herrschenden ausgesetzt waren. Er war das dritte Kind seiner Eltern Jochewed und Amram – seine Geschwister waren Aaron und Miriam.

Seine Eltern verbargen ihn nach der Geburt und ließen ihn in einem Korb auf dem Nil treiben, da Pharao verordnet hatte alle männlichen, hebräischen Kinder zu töten. Er wurde von Pharaos Tochter, Batjah, aus dem Nil gerettet und in ihrem Haus, als ihr Kind, erzogen. Moses floh im Alter von 20 Jahren aus Ägypten, nachdem er mit angesehen hatte, wie ein ägyptischer Aufseher einen Juden misshandelte, woraufhin er den Ägypter erschlug.

Sein Weg führte ihn nach Midian, wo er Zipporah, die Tochter von Jitro heiratete und mit ihr zwei Söhne, Gershom und Elieser, zeugte.

Im Alter von 80 Jahren offenbarte sich G'tt Moses in einem brennenden Busch am Berg Horeb (Sinai) und wies ihn an, die Kinder Israels aus der ägyptischen Knechtschaft zu befreien. Moses führte die Israeliten aus Ägypten, vollbrachte eine Vielzahl von Wundern (die zehn Plagen, das Spalten des Meeres, das Manna und viele andere), erhielt die Thora von G'tt und lehrte sie seinem Volk, erbaute das Mischkan in der Wüste, und führte die Kinder Israels 40 Jahre auf ihrem Weg durch die Wüste – aber G'tt erlaubte ihm nicht das Heilige Land zu betreten. Moses verstarb an seinem 120. Geburtstag auf dem Berg Nebo, von dem er einen Blick auf das Land werfen konnte, welches zu betreten ihm nicht vergönnt war.

Die ursprüngliche Inquisition wurde im zwölften Jahrhundert eingeführt um "christliche Ketzer" zu finden, zu bestrafen und schließlich zu töten. Mit der Zeit wurden auch Juden der Ketzerei beschuldigt, öfters einfach auch nur weil sie Juden waren. Sie mussten Folter und ähnliche Grausamkeiten erdulden und sollten ihren Glauben ändern. Über die Jahre verbreitete sich die Inquisition in andere Länder und vor allem immer mit der päpstlichen Zustimmung.

Im Jahr 1481 kam die Inquisition Bewegung auch nach Spanien mit der AUfgabe, das Geheimnis der Juden zu lüften. Dies wurde mehr kannt unter den Bezeichnungen Anusim bzw. Marrano. Die Inquisition war ganz klar Anti-Jüdisch und in Spanien sogar noch mehr als in anderen Ländern. Die erste öffentliche Bestrafung und Verbrennung von sechs Marrano Männern und einer Frau wurde heute am 7. Adar 1481 in Seville (Süd-Spanien) durchgeführt.

Durch diese Ereignisse begann der Exodus viele spanischer Juden. Mehr dazu auch im Kalendereintrag vom 4. Sivan.

Gesetze und Bräuche

Am 7. Adar halten die Begräbnisgemeinschaften (Chewrah Kadischa) ihre jährlichen Zusammenkünfte und Feierlichkeiten ab. Dies basiert auf der Tatsache, dass G-tt persönlich Moses an diesem Tag begrub – wobei ihnen eine Ruhepause von ihren Tätigkeiten gewährt wird.